Mytaxi Dispatch: Mytaxi bietet eigene Taxizentralen-Software

Mytaxi bringt eine Cloud-basierte Software Mytaxi Dispatch, die es Zentralen ermöglichen soll, ohne die Anschaffung eigener Server Fahrten zu vermitteln. Das gab das Hamburger Startup Intelligent Apps am 15. April 2013 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Nach Angaben des Unternehmens sollen zum Mytaxi-Netzwerk rund 30.000 angeschlossene Taxis gehören.
"Nachdem wir den Bestellprozess über die App verbessert haben, vereinfachen wir die Auftragsvermittlung für Zentralen" , sagte Firmenchef Niclaus Mewes. Die Vermittlungsmaske basiert auf einer Datenbank mit Wiedererkennung und bietet einen automatischen Vergabemodus. Die Taxifahrer erhalten den Auftrag über die bisherige Mytaxi-Fahrer-App. Die Betaphase startet in Kürze in Deutschland, anschließend folgen Österreich und die Schweiz. Das genaue Preismodell für Mytaxi Dispatch wird noch später bekanntgegeben.
Mytaxi-Mitbegründer Sven Külper sagte, das Unternehmen biete damit Funktionen für die Vereinfachung des Bestellprozesses, zum direkten Zahlungsprozess im Taxi und künftig die Zentralensoftware.
"Eine Handvoll Taxizentralen, die eine monopolistische Stellung genießen, versuchten, Mytaxi mit allen Mitteln zu bekämpfen" , sagte Mewes über die laufende Auseinandersetzung. Drohungen und Abmahnungen seien eingesetzt worden, um Fahrern die Teilnahme an Mytaxi zu verbieten.
Mit Mytaxi Payment führte Intelligent Apps zuvor ein mobiles Bezahlsystem ein, das einen direkten Abrechnungsprozess im Taxi ermöglicht. Für den Zahlungsvorgang genügen die Smartphones des Taxifahrers und des Fahrgastes.
Dazu muss vorab über die Mytaxi-App ein Account erstellt und die gewünschten Zahlungsarten wie Visacard, Mastercard oder Paypal hinterlegt werden. Durch die Funktion Slide-to-Pay ist die Eingabe der persönlichen PIN möglich. Die Quittung verschickt Mytaxi nach der Fahrt per E-Mail. Für Fahrgäste ist Mytaxi Payment kostenlos, Fahrer zahlen 2,75 Prozent des Fahrpreises und 21 Cent pro Transaktion.



