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Mystery: Drei Monate nach dem Ende von Lost kam das echte Finale

Fun Fact
Das Finale von Lost enttäuschte viele Zuschauer. Vielleicht auch deswegen gab es drei Monate später auf DVD noch einen faszinierenden Epilog.
/ Peter Osteried
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Walt und Ben Linus - ihr Schicksal klärt sich in The New Man in Charge. (Bild: ABC/Disney)
Walt und Ben Linus - ihr Schicksal klärt sich in The New Man in Charge. Bild: ABC/Disney

Die Mystery-Serie Lost endete im Mai 2010. Und nach sechs Staffeln war das Finale nicht unbedingt das, was viele Zuschauer erwartet hatten, zumal viele Fragen offenblieben. Aber drei Monate später folgte The New Man in Charge(öffnet im neuen Fenster) , ein zwölfminütiger Epilog, der damals auf DVD(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht wurde. Man könnte sagen, dies war eine (elaborierte) Nachspannsequenz, bevor Nachspannsequenzen wirklich en vogue waren.

Epilog liefert Antworten

In diesem Epilog ist der neue Mann an der Spitze Hurley. Er ist der neue Beschützer der Insel. Als seine rechte Hand fungiert Ben Linus. Und in diesen zwölf Minuten gelingt so einiges: das Mysterium um die Dharma Initiative zu lösen, den Auftritt des riesigen Vogels in Staffel 2 zu erklären und den Sinn von Raum 23 zu definieren. Außerdem liefert der Epilog sogar noch ein bisschen mehr Hintergrund dazu, wieso die Dharma Initiative Eisbären auf der Insel hielt.

The New Man in Charge gibt auch Auskunft über Walts Schicksal, also den Jungen, der immer als besonders galt – bis die Autoren die Figur aus der Serie herausschrieben.

Der Kurzfilm liefert allerdings nicht nur Antworten, er zeigt auch das Schicksal von drei Hauptfiguren auf, das im eigentlichen Finale der Serie lediglich angedeutet wurde. Der Epilog ist damit befriedigender als die letzte Folge der Serie, die zwar einen Abschluss bot , aber zum Teil eben auch verwirrend war.

Viele Auflösungen in kurzer Zeit

The New Man in Charge ist daher im Grunde unabdingbar, wenn man Lost in seiner Gänze sehen und verstehen möchte. Der Epilog wirkt daher wie der Beweis, dass den Autoren klar war, dass sie im Serienfinale nicht genug geboten hatten. Daher wurde vermutlich auch versucht, in diesen wenigen Minuten so viel wie möglich aufzulösen.


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