Mynaric: DLR-Ausgründung entwickelt Laserkommunikation für die Darpa

Die Darpa will künftig Satelliten per Laser kommunizieren lassen. An dem Projekt arbeitet ein bayerisches Unternehmen mit.

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Space-BACN: So stellt sich die Darpa die Laserkommunikation zwischen Satelliten vor.
Space-BACN: So stellt sich die Darpa die Laserkommunikation zwischen Satelliten vor. (Bild: Darpa)

Das deutsche Unternehmen Mynaric soll für das US-Militär ein optisches Kommunikationsterminal für US-Satelliten entwickeln. Das System soll zivile und militärische Satelliten vernetzen.

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Mynaric soll im Auftrag der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) an der Entwicklung eines optischen Kommunikationsterminals der nächsten Generation mitarbeiten. Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums will ein System, das mit den meisten aktuellen Standards für optische Satellitenverbindungen kompatibel ist.

Ziel der Darpa ist ein System, das eine nahtlose Kommunikation zwischen staatlichen und privaten Satelliten im niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit, kurz: LEO) ermöglicht. "Das Ziel der Darpa, optische Kommunikationsterminals so weiterzuentwickeln, dass sie konstellationsunabhängig operieren können, stimmt genau mit unserer Strategie überein, skalierbare Laserkommunikationslösungen zu entwickeln, die den Grundstein für künftige Netzwerke in der Luft- und Raumfahrt bilden, die alle und alles miteinander verbinden", sagte Tina Ghataore, Chefin von Mynaric USA.

In gut drei Jahren soll ein Prototyp verfügbar sein

Mynaric arbeitet der der Phase 0 des Darpa-Programms Space-Based Adaptive Communications Node (Space-BACN) mit. Diese ist auf 15 Wochen anlegt und hat als Ziel die Entwicklung eines Architekturentwurfs. In der 14 Monate dauernden Phase 1 soll ein Labormodell des optischen Terminals entwickelt werden. Schließlich folgt Phase 2, in der die Programmteilnehmer 20 Monate Zeit haben, einen Prototyp zu bauen.

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"Die Zukunft der Kommunikationsarchitekturen im Weltraum liegt in hochgradig verzweigten und lasergestützten Netzwerken, die verschiedene Anwendungsfälle kommerzieller und staatlicher Kunden bedienen", sagte Ghataore. Mynaric arbeite schon seit Längerem an solchen Kommunikationssystemen und an entsprechenden Produkten. Es sei deshalb eine Ehre für das Unternehmen, an Space-BACN mitzuarbeiten.

Mynaric ist eine Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Es vermarktet eine Technik für Laserkommunikation, die das Institut für Kommunikation und Navigation des DLR entwickelt. Das DLR selbst darf als gemeinnütziger Verein keinen Profit machen. Deshalb wurde 2009 ein Unternehmen ausgegründet, um die Technik zu vermarkten - es hieß zunächst Vialight Communications und wurde dann in Mynaric umbenannt. Sitz des Unternehmens ist Gilching bei München.

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