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Bei MSpy sollen mehrere hundert GByte an Datensätzen gestohlen worden sein.
Bei MSpy sollen mehrere hundert GByte an Datensätzen gestohlen worden sein. (Bild: Screenshot: Golem.de)

MSpy: Daten von Überwachungssoftware veröffentlicht

Bei MSpy sollen mehrere hundert GByte an Datensätzen gestohlen worden sein.
Bei MSpy sollen mehrere hundert GByte an Datensätzen gestohlen worden sein. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Unbekannte haben offenbar mehrere GByte Daten des Unternehmens MSpy gestohlen und veröffentlicht. Das Pikante dabei: Die Daten sollen von den fast 400.000 mit der Software Überwachten stammen.

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Die Server des Unternehmens MSpy sind offenbar gehackt worden. Zumindest sind im Tor-Netzwerk mehrere GByte Daten aufgetaucht, die Unbekannte dort entwendet haben wollen. MSpy entwickelt Überwachungs-Apps. Die Daten sollen nicht nur von dessen Kunden, sondern auch von den überwachten Zielpersonen stammen. Die Datensätze sollen auch Chat-Protokolle enthalten.

Laut dem IT-Sicherheitsexperten Brian Krebs sollen die gestohlenen Daten Fotos, Verbindungs- und SMS-Protokolle, private Telefonate sowie elektronische Geschäftskorrespondenz beinhalten. Von den MSpy-Kunden sollen auch Kreditkarteninformationen, Apple-IDs sowie Passwörter in Umlauf gebracht worden sein. Aktuelle Versionen der Software sollen auch Snapchat und Facebook Messenger überwachen können.

Überwachung für Android und iOS

MSpy bietet Apps unter anderem für Android und iOS an, mit der Kinder "geschützt", Angestellte überwacht und Geräte beim Diebstahl geschützt werden sollen. So zumindest bewirbt MSpy seine Software, die in mehreren Versionen zwischen 8 und bis zu 800 US-Dollar kosten soll. Auf Apples mobilen Geräten soll die Software sogar ohne Jailbreak funktionieren.

Das Unternehmen nennt auf seiner Webseite keinen Firmensitz. Lediglich Telefonnummern in Deutschland, Großbritannien und den USA sind dort verzeichnet. Golem.de erreichte jedoch niemanden unter der genannten Nummer. Der britischen Webseite International Business Times sagte ein Vertreter des Unternehmens, dass die Daten nicht von ihnen stammten. Die Geschichte sei sogar erfunden, um das Unternehmen in Misskredit zu bringen.


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Jasmin26 19. Mai 2015

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