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My Games Store: Mail.ru eröffnet PC-Downloadshop in westlichen Märkten

Steam und der Epic Games Store bekommen einen neuen Konkurrenten: Der russische Spieleanbieter Mail.ru (Conqueror's Blade) will mit My Games Store in westliche Märkte expandieren - und mutige 30 Prozent Provision an den Verkaufserlösen einbehalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Conquerer's Blade
Artwork von Conquerer's Blade (Bild: My.com)

Bislang vertreibt das russische Onlineunternehmen Mail.ru die Spiele seines Gaming-Ablegers My.com über Steam - etwa Conquerer's Blade und Warface. Nun will die Firma seinen bislang in osteuropäischen Märkten verfügbaren Downloadshop auch im Westen eröffnen, und zwar unter dem Namen My Games Store. Der Start ist für das vierte Quartal 2019 angesetzt. Entwickler und Publisher können über den Shop sowohl Free-to-Play- als auch Vollpreisspiele anbieten.

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Eine der wichtigen Kennzahlen für derartige Stores ist die Höhe der Provision, die Betreiber für sich einbehalten. My Games Store möchte 30 Prozent vom Verkaufserlös, die restlichen 70 Prozent erhält der jeweilige Entwickler oder Publisher des Spiels. Damit dürfte es schwierig werden, wirklich interessante Titel zu erhalten, denn die wichtigsten Konkurrenzshops arbeiten mit niedrigeren Anteilen.

Während der Anbieter eines Spiels im Epic Games Store bei jedem Verkauf 88 Prozent vom Umsatzerlös bekommt, sind es bei Steam abhängig vom Umsatz 70 bis 80 Prozent - die allermeisten kleinen und mittleren Entwicklerstudios erhalten nur den niedrigeren Anteil. Allerdings bietet Steam eine ausgefeilte Plattform, guten Service und vor allem eine riesige Kundenbasis. Zumindest bei Letzterem kann My Games Store auch mit dem größten Aufwand anfangs sicher nicht gleichziehen.

Das Unternehmen will Kunden unter anderem mit einer Funktion namens Lootdog gewinnen, mit der Spieler "sicher mit Ingame-Items für echtes Geld handeln" können sollen. Außerdem soll man Streamer direkt auf der Plattform mit Spenden belohnen können - der Gedanke ist wohl, dass etwa Let's Player auf diese Art möglichst viel kostenlose Werbung für die Seite machen.

Neben Steam und dem Epic Games Store gibt es noch weitere PC-Spieleshops, etwa von dem Chat-Anbieter Discord oder Gog.com - dahinter steckt das Entwicklerstudio CD Projekt RED (Cyberpunk 2077). Außerdem betreiben Electronic Arts, Ubisoft und Blizzard eigene Portale, über die sie die PC-Versionen ihrer Games verkaufen.



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nolonar 17. Aug 2019 / Themenstart

Falls du Windows 10 Pro (v1903) hast, ist eine Sandbox bereits vorinstalliert: https...

Kakiss 17. Aug 2019 / Themenstart

Jo, sicherlich, kost alles nix.

quakerIO 17. Aug 2019 / Themenstart

Ich bin entsetzt! Nach Snowden, Amazon, Google, Facebook, Huwai, EAs Origin geht DAS zu...

MrReset 16. Aug 2019 / Themenstart

wie die Drm-Shops derzeit aus dem Boden schießen? Wer kauft denn den ganzen Quatsch?

Herr Unterfahren 16. Aug 2019 / Themenstart

Na wenn das das tollste Feauture ist, das dieser Shop zu bieten hat dann können die auf...

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