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Maus mit Magneten

Das gleiche Kabel liegt auch der MX Master 3 bei, die also ebenfalls über USB Typ C aufgeladen wird. Die neue Version der Maus wurde aber in einem noch wichtigeren Bereich verbessert: Das Metallrad zwischen den beiden Tasten sieht zwar aus wie beim Vorgänger, wurde aber von Grund auf neu konstruiert. Statt einer Mechanik mit ineinandergreifenden Teilen kommt nun ein berührungsloses System mit zwei Magneten zum Einsatz, von denen unsere Drehungen erfasst werden.

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Das Ergebnis: Während die Master 2 zwar sehr leicht durchläuft, aber dabei ordentlich klappert und ratscht, bewegt sich das neue Rad wesentlich leiser und präziser, zusätzlich rastet es satter ein - der Unterschied ist deutlich spürbar. Laut Logitech ist das neue Rad außerdem in der Lage, pro Sekunde bis zu 87 Prozent mehr Daten ans Betriebssystem zu übertragen, wovon wir allerdings schlicht nichts bemerkt haben. Übrigens wird die Komponente laut Hersteller in der Schweiz produziert und dann für die Endmontage nach Asien geliefert.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Optimierungen, insbesondere die seitlich angebrachten Vorwärts- und Zurücktasten finden wir nun deutlich besser. Ganz grundsätzlich liegt die nur für Rechtshänder geeignete Maus mit ihrem Gewicht von 141 Gramm genauso gut in der Hand wie der Vorgänger.

Ebenfalls unverändert ist die Akkulaufzeit von rund 70 Tagen; drei Minuten Ladezeit reichen dann wieder für einen Arbeitstag. Als Sensor kommt erneut der MX Darkfield mit 4.000 dpi zum Einsatz, der auch auf Glas funktioniert.

  • Die MX Keys bietet fast alle Tasten im Standardlayout. (Bild: Logitech)
  • Einige Tasten sind mit den Funktionen von Windows und MacOS beschriftet. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die MX Master 3 erinnert deutlich an das Vorgängermodell. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mit Hilfe der Software Options verwalten wir unterschiedliche Profile. (Bild: Logitech/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Unterseite der MX Master 3 können wir den jeweils gekoppelten Rechner auswählen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • In Options wählen wir die Mausgeschwindigkeit und ähnliche Details. (Bild: Logitech/Screenshot: Golem.de)
Auf der Unterseite der MX Master 3 können wir den jeweils gekoppelten Rechner auswählen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Die beiden Eingabegeräte funktionieren grundsätzlich auch ohne mitgelieferte Software unter Windows (ab Windows 7) und MacOS (ab Version 10.13) sowie laut Logitech auch mit den meisten Linux-Distributionen; die Tastatur kann außerdem mit mobilen Endgeräten unter iOS (ab Version 9) und Android (ab Version 6) betrieben werden.

Am Rechner kann man Tastatur und Maus per Kabel anschließen, drahtlos über Bluetooth LE oder mit dem beiden Geräten beigelegten Unifying-Empfänger - das ist ein winziger Dongle, den man dauerhaft in einen USB-Port steckt (was für gewisse Sicherheitslücken sorgt). Wir hatten mit Bluetooth und Windows 10 keine Probleme, mit MacOS aber schon - die Verbindung wurde erst nach dem Bildschirm mit der Passworteingabe aufgebaut. Sprich: Zur Passworteingabe mussten wir ein anderes Keyboard einstöpseln. Das Problem ist bekannt und hat nichts mit Logitech zu tun, sondern betrifft laut diversen Foren im Internet sogar Besitzer drahtloser Tastaturen von Apple selbst.

Null Probleme hatten wir dann auf allen Geräten mit dem Unifying-Empfänger. Das Ding tut offenbar so, als ob die Eingabegeräte per Kabel angeschlossen sind - großartig! Dafür ist dann zwar die Installation der mitgelieferten Software von Logitech nötig, die verrichtet aber nach dem völlig unkomplizierten Einrichten ihren Dienst still und unsichtbar.

Bei Tastatur und Keyboard können wir mit Hilfe von drei Tasten (Tastatur) oder einem Drehschalter (Unterseite der Maus) bis zu drei unterschiedliche Geräte ansteuern. Wie bei den Vorgängern ist es möglich, Texte und Bilder per Copy-and-Paste-Befehl zwischen den Systemen zu übertragen.

MX Master 3 und MX Keys sind ab sofort über Logitech.com und im Handel für jeweils rund 110 Euro verfügbar. Eine Handballenauflage für die Tastatur (MX Palm Rest) kostet rund 20 Euro.

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 MX Series im Hands on: Logitechs edle Eingabegeräte
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Tragen 09. Sep 2019

Für alle Tastaturen findet man nur die Produktbilder vom Hersteller und das sind dann...

cpt.dirk 08. Sep 2019

Die meiner Ansicht nach einzige verantwortungsvolle Strategie, für derart weit verbreitet...

Frostwind 08. Sep 2019

Dass das OS eine "Schalte Profil um"-Taste an der Maus "drücken" darf (Rückkanal), wenn...

Sharky444 06. Sep 2019

Ja wegen dem Satz war ich verirrt. Bei alten Logitech Tastaturen kann man per Kabel nur...

Gossip Girl 06. Sep 2019

Schön das du definierst, was ein IT Profi ausmacht und was nicht. ;)


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