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Kugel wird mit dem Daumen bewegt

Beim MX Ergo bedienen wir die Kugel ausschließlich mit dem Daumen, was Nutzer der anderen Trackball-Modelle möglicherweise erst einmal eine kleine Umgewöhnung abverlangt. Wir kommen nach kurzer Zeit aber bereits gut mit der Daumenkugel klar. Die Nutzung des Trackballs macht Spaß und ist tatsächlich angenehmer als bei einer Maus oder einem Trackball mit in der Mitte angebrachter Kugel.

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Dabei stellen wir die Geschwindigkeit des Mauszeigers eher langsam ein - so haben wir die nötige Präzision, die wir bei einem zu schnell eingestellten Zeiger nicht haben. Zwar gibt es den Präzisionsmodus - erreichbar über eine extra Schaltfläche oberhalb der Kugel -, diese verwenden wir allerdings selten, da sie den Mauszeiger sehr verlangsamt.

Die Kugel will geschubst werden

Wer noch nie einen Trackball verwendet hat, wird die Bedienung zunächst möglicherweise zu langsam finden. Der Trick ist, nicht die ganze Zeit den Daumen am Ball zu lassen, sondern diesen stattdessen "anzustoßen". So lassen sich schnell auch größere Strecken mit dem Mauszeiger überbrücken, ohne dessen Geschwindigkeit zu hoch einstellen zu müssen - und so an Präzision zu verlieren. Das verlangt etwas Übung und Umgewöhnung, ist aber letztlich komfortabler und weniger anstrengend als die Nutzung einer Maus.

Das "Ergo" im Namen von Logitechs Trackball kommt nicht allein von der Tatsache, dass ein Trackball an sich bereits ergonomisch ist. Der Hersteller hat seinem Eingabegerät eine Kippmöglichkeit verpasst, mit dem wir zwischen einem Aufstellwinkel von null oder 20 Grad wählen können. Stufenlos lässt sich der Winkel nicht einstellen.

Einfach gestalteter Kippmechanismus

Der Mechanismus ist genial einfach: Die Bodenplatte ist magnetisch am MX Ergo befestigt. Kippen wir den Trackball nach rechts, schwenkt die Platte auf eine andere, ebenfalls magnetische Fläche, die dem Trackball einen 20-Grad-Winkel verpasst. Einfach, aber ohne mechanische Teile und daher verschleißfrei. Wer die Bodenplatte allerdings verliert, kann den MX Ergo nicht mehr ankippen. Der Magnet ist jedoch stark genug, um die Platte sicher am Trackball zu halten.

Der Ball kann entnommen werden, um die Halterung zu reinigen. Dazu können wir einen schmalen Gegenstand durch ein Loch auf der Rückseite drücken, der die Kugel herausdrückt. Die Bewegungen des Balls werden wie mittlerweile üblich über einen Laser abgetastet.

Verbindung mit Dongle oder per Bluetooth

Wir können den MX Ergo drahtlos über Bluetooth oder einen Dongle verwenden. Der eingebaute Akku wird über ein mitgeliefertes USB-Kabel aufgeladen, über das wir den Trackball sinnfreierweise nicht verwenden können. Das Kabel dient nur zum Aufladen des Geräts. Der Akku soll allerdings vier Monate lang durchhalten, zudem können wir den Trackball auch beim Laden nutzen, wenn er über den Dongle oder Bluetooth mit dem Computer verbunden ist.

Dank Logitech Flow können wir den MX Ergo an zwei Geräten verwenden. Wir können den Trackball beispielsweise an einen Rechner per Dongle anschließen, an einem zweiten per Bluetooth; über den Umschalter an der Oberseite schalten wir zwischen den beiden Geräten um. Das ist praktisch für Nutzer, die mehrere Endgeräte mit dem Trackball verwenden wollen.

Die Software Logitech Options, mit der wir auch Flow konfigurieren können, ist grundsätzlich für die Nutzung des MX Ergo nicht nötig. Die Tasten sind von Hause aus mit den üblichen Funktionen belegt. Wer allerdings die Tastenbelegung ändern möchte, benötigt das Programm.

 Trackball MX Ergo im Test: Vom Mausschubser zum KugelrollerVerfügbarkeit und Fazit 
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jms 30. Sep 2017

https://www.youtube.com/watch?v=j7pDdklSxE8

jms 30. Sep 2017

Als Rechtshänder hab ich meine Maus natürlich links. Aber das Logitech-Gerät giibt es...

Achranon 29. Sep 2017

Weil man keine Unterlage braucht, ich verwende seit Jahren einen und bin damit sehr...

Doomhammer 28. Sep 2017

Ein Unterschied ist schon einmal der Platzbedarf. Ein Trackball braucht nicht mehr als...

Doomhammer 28. Sep 2017

Huch?! Was macht ihr den mit euren Trackballs? Ich habe mehrere M570, und noch nicht...


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