Abo
  • Services:
Anzeige
Der MX Ergo von Logitech im Einsatz
Der MX Ergo von Logitech im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Kugel wird mit dem Daumen bewegt

Beim MX Ergo bedienen wir die Kugel ausschließlich mit dem Daumen, was Nutzer der anderen Trackball-Modelle möglicherweise erst einmal eine kleine Umgewöhnung abverlangt. Wir kommen nach kurzer Zeit aber bereits gut mit der Daumenkugel klar. Die Nutzung des Trackballs macht Spaß und ist tatsächlich angenehmer als bei einer Maus oder einem Trackball mit in der Mitte angebrachter Kugel.

Anzeige

Dabei stellen wir die Geschwindigkeit des Mauszeigers eher langsam ein - so haben wir die nötige Präzision, die wir bei einem zu schnell eingestellten Zeiger nicht haben. Zwar gibt es den Präzisionsmodus - erreichbar über eine extra Schaltfläche oberhalb der Kugel -, diese verwenden wir allerdings selten, da sie den Mauszeiger sehr verlangsamt.

Die Kugel will geschubst werden

Wer noch nie einen Trackball verwendet hat, wird die Bedienung zunächst möglicherweise zu langsam finden. Der Trick ist, nicht die ganze Zeit den Daumen am Ball zu lassen, sondern diesen stattdessen "anzustoßen". So lassen sich schnell auch größere Strecken mit dem Mauszeiger überbrücken, ohne dessen Geschwindigkeit zu hoch einstellen zu müssen - und so an Präzision zu verlieren. Das verlangt etwas Übung und Umgewöhnung, ist aber letztlich komfortabler und weniger anstrengend als die Nutzung einer Maus.

Das "Ergo" im Namen von Logitechs Trackball kommt nicht allein von der Tatsache, dass ein Trackball an sich bereits ergonomisch ist. Der Hersteller hat seinem Eingabegerät eine Kippmöglichkeit verpasst, mit dem wir zwischen einem Aufstellwinkel von null oder 20 Grad wählen können. Stufenlos lässt sich der Winkel nicht einstellen.

Einfach gestalteter Kippmechanismus

Der Mechanismus ist genial einfach: Die Bodenplatte ist magnetisch am MX Ergo befestigt. Kippen wir den Trackball nach rechts, schwenkt die Platte auf eine andere, ebenfalls magnetische Fläche, die dem Trackball einen 20-Grad-Winkel verpasst. Einfach, aber ohne mechanische Teile und daher verschleißfrei. Wer die Bodenplatte allerdings verliert, kann den MX Ergo nicht mehr ankippen. Der Magnet ist jedoch stark genug, um die Platte sicher am Trackball zu halten.

Der Ball kann entnommen werden, um die Halterung zu reinigen. Dazu können wir einen schmalen Gegenstand durch ein Loch auf der Rückseite drücken, der die Kugel herausdrückt. Die Bewegungen des Balls werden wie mittlerweile üblich über einen Laser abgetastet.

Verbindung mit Dongle oder per Bluetooth

Wir können den MX Ergo drahtlos über Bluetooth oder einen Dongle verwenden. Der eingebaute Akku wird über ein mitgeliefertes USB-Kabel aufgeladen, über das wir den Trackball sinnfreierweise nicht verwenden können. Das Kabel dient nur zum Aufladen des Geräts. Der Akku soll allerdings vier Monate lang durchhalten, zudem können wir den Trackball auch beim Laden nutzen, wenn er über den Dongle oder Bluetooth mit dem Computer verbunden ist.

Dank Logitech Flow können wir den MX Ergo an zwei Geräten verwenden. Wir können den Trackball beispielsweise an einen Rechner per Dongle anschließen, an einem zweiten per Bluetooth; über den Umschalter an der Oberseite schalten wir zwischen den beiden Geräten um. Das ist praktisch für Nutzer, die mehrere Endgeräte mit dem Trackball verwenden wollen.

Die Software Logitech Options, mit der wir auch Flow konfigurieren können, ist grundsätzlich für die Nutzung des MX Ergo nicht nötig. Die Tasten sind von Hause aus mit den üblichen Funktionen belegt. Wer allerdings die Tastenbelegung ändern möchte, benötigt das Programm.

 Trackball MX Ergo im Test: Vom Mausschubser zum KugelrollerVerfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
jms 30. Sep 2017

https://www.youtube.com/watch?v=j7pDdklSxE8

Themenstart

jms 30. Sep 2017

Als Rechtshänder hab ich meine Maus natürlich links. Aber das Logitech-Gerät giibt es...

Themenstart

Achranon 29. Sep 2017

Weil man keine Unterlage braucht, ich verwende seit Jahren einen und bin damit sehr...

Themenstart

Doomhammer 28. Sep 2017

Ein Unterschied ist schon einmal der Platzbedarf. Ein Trackball braucht nicht mehr als...

Themenstart

Doomhammer 28. Sep 2017

Huch?! Was macht ihr den mit euren Trackballs? Ich habe mehrere M570, und noch nicht...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  2. prismat, Dortmund
  3. BWI GmbH, deutschlandweit
  4. AGF Videoforschung GmbH, Frankfurt am Main


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 17,49€)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  2. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  3. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  4. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen

  5. Polyphony Digital

    GT Sport bekommt Einzelspielerliga

  6. Smartphone-Tarife

    Congstar wertet Prepaid-Pakete auf

  7. Rauschgifthandel

    BKA nimmt "Top-Verkäufer" aus dem Darknet fest

  8. Toyota

    Roboter T-HR3 meldet sich zum Arbeitseinsatz

  9. FixFifa

    Fans von Fifa 18 drohen mit Boykott

  10. Samsung

    Erste Details zum Galaxy S9



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test: Action am Wohnzimmertisch
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test
Action am Wohnzimmertisch
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Gamedesign Der letzte Lebenspunkt hält länger

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  2. The Cabin Satelliten-Internet statt 1 Million Euro an die Telekom
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. Re: Bei uns auch bald

    mnementh | 14:14

  2. Re: Kein LTE - kein Geschäft

    Markus08 | 14:10

  3. Re: FireHD 10 und der Amazon App Store

    lixxbox | 14:10

  4. Re: brauche Nachhilfe: was ist so unfair daran?

    chefin | 14:08

  5. Re: Man darf gespannt sein...

    Schleicher | 14:08


  1. 14:24

  2. 12:56

  3. 12:30

  4. 11:59

  5. 11:51

  6. 11:45

  7. 11:30

  8. 11:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel