MWC 2015: Ericsson zeigt 5G-Testsystem
Ericsson will auf dem Mobile World Congress 2015 Live-5G-Vorführungen geben. Das gab der schwedische Mobilfunkausrüster am 27. Februar 2015 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Das 5G-Testumfeld von Ericsson arbeitet in 15-GHz-Frequenzbändern und umfasst laut den Angaben "sowohl Endgeräte als auch Basisstationen". Es wird auf dem MWC auf dem Stand von Ericsson in Halle 2 gezeigt.
Ericsson will einige "grundlegende Funktionalitäten" vorführen, "die eine entscheidende Rolle bei der breiten Einführung nutzer- und maschinenbasierter Kommunikationsdienste in den kommenden 5G-Netzen spielen werden." Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei 5G-LTE Dual Connectivity und 5G-Multipoint Connectivity.
5G-LTE Dual Connectivity wird benötigt, wenn sich ein 5G-Mobilgerät zwischen LTE- und 5G-Netzen hin und her bewegt. So wird die Verbindung mit beiden Netzen gleichzeitig aufgebaut, und ein Wechsel zwischen den beiden Technologien soll möglich sein. 5G-LTE Dual Connectivity soll es ermöglichen, in 5G-Netzen Multistandard- und Multiband-Techniken zu nutzen – sowohl geräte- als auch netzseitig.
Wechsel zwischen LTE- und 5G-Netzen
5G-Multipoint Connectivity bedeutet, dass ein 5G-Endgerät eine Verbindung zu zwei 5G-Basisstationen gleichzeitig aufbaut, was durch die Nutzung mehrerer Downlink-Streams die Bitratenleistung, die Signalstärke und die Stabilität der Verbindung verbessern soll. 5G-Multipoint Connectivity werde eine Schlüsselkomponente in Multi-Layer-Netzen sein, die aus Makro- und Kleinzellen bestehen.
Zugangsseitig bedeute 5G laut Ericsson eine Weiterentwicklung heutiger LTE-Technologien und deren Ergänzung durch neue Funktechnologien, vor allem in höheren Frequenzbereichen.
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