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Mobilfunk: Telekom wird 5G verstärkt auf der letzten Meile einsetzen

Ein Schwerpunkt beim Ausbau von 5G wird für die Telekom Fixed Wireless Access sein. Um den Tiefbau für FTTH zu sparen, soll die Funktechnik herhalten.

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Claudia Nemat: "Ich bin die First Lady der Telekom."
Claudia Nemat: "Ich bin die First Lady der Telekom." (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom hat ihre Planungen für den Einsatz von 5G-Mobilfunk fertiggestellt. Claudia Nemat, Vorstand Technologie und Innovation bei der Telekom, sagte am 26. Februar 2018 auf dem Mobile World Congress in Barcelona: "Wir setzen 5G für drei Bereiche ein: als Fixed Wireless Access für Leute, die ihren Garten nicht umgraben lassen wollen, für Industrieapplikationen und für mehr Kapazität." Die neue Generation des Mobilfunks sei effektiver bei der Spektrumausnutzung. Die Technik für Fixed Wireless Access kommt laut Nemat von Huawei und Samsung.

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Das erste große 5G-Testfeld werde in Deutschland dieses Jahr verfügbar sein, erklärte Nemat. Im Jahr 2020 sei das Netz voll im Einsatz. "Wir sind voll im Zeitplan für 5G, damit es 2020 losgehen kann", sagte Nemat. "Wichtig ist es bis dahin, möglichst viel Erfahrung gemeinsam mit Partnern aus unterschiedlichen Branchen zu sammeln. Ein Beispiel ist unser gemeinsames Vorhaben mit der Stadt Dresden und der Technischen Universität Dresden, ein Testfeld für Energieanwendungen über 5G zu entwickeln." Im Dresdner Stadtteil Johannstadt soll 5G beim Thema Energiemanagement zum Einsatz kommen. Hier wird ein neues 5G-Testfeld aufgebaut.

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Die Telekom macht verschiedene Versuche mit 5G im Fixed-Wireless-Einsatz. Das sagte Arash Ashouriha, Senior Vice President Technology Innovation bei der Telekom, bereits am 19. Februar 2018 im Gespräch mit Golem.de. "Fixed Wireless ist eine großartige Brückentechnologie dort, wo sich Glasfaser ökonomisch nicht lohnt." Im Jahr 2019 werde es erste Einsätze von 5G-Fixed-Wireless geben. Mit Fixed Wireless sind Anbindungen bis zu 1 GBit/s bereits über LTE möglich.

Nemat betonte, dass die Telekom in Berlin ein drahtloses Multi-Node-System teste, um Gigabit in die Haushalte zu bringen. Die Telekom nennt dies Virtual Fiber und wird es auch in Ungarn ausprobieren.

Facebook hatte im April 2016 auf seiner F8-Konferenz mit Terragraph und Aries zwei neue Systeme vorgestellt. Terragraph ist ein Funksystem für dicht besiedelte Städte. Aries hieß Facebooks Machbarkeitsstudie zur Unterstützung von Funksignalen in Gebieten mit einer geringen Bevölkerungsdichte. Bei Terragraph werden in einem drahtlosen Multi-Node-System viele preisgünstige Wigig-Access-Points entsprechend dem Standard IEEE 802.11ad eingesetzt, auch bekannt als Wireless Display. Dieser funkt im lizenzfreien 60-GHz-Band (Millimeterwellenfunk) und erreicht so deutlich höhere Datenraten als die etablierten WLAN-Standards 802.11ac. Der größte Nachteil von Funkverbindungen mit so hohen Frequenzen ist, dass sie Gegenstände nur sehr schlecht durchdringen können.

Offenlegung: Der Autor hat auf Einladung von Huawei am MWC in Barcelona teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



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bombinho 28. Feb 2018

Hier musst Du dich irren, ich zitiere einen anderen Poster mal: "Einmal das Ziel, dass...

RipClaw 27. Feb 2018

Dinge können sich ändern aber sie müssen sich nicht ändern. Das Schema im...

Dragos 26. Feb 2018

sowas ist mit vpn möglich. Immer und über all in seinem eigenen Netzwerk sei mit seinen...

bombinho 26. Feb 2018

:)))) Jetzt verstehe ich Gigabit-Gesellschaft.

tomatentee 26. Feb 2018

hahaha, was meinst denn du, womit die Blödsinn wie ihren eigenen "Smart"-Lautsprecher...


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