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MWC Shanghai: LTE-Technologie erreicht Latenz von unter zwei Millisekunden

Nokia , Huawei und ZTE zeigen auf dem MWC Shanghai 5G und den Übergang dahin mit LTE in der höchsten Ausbaustufe.
/ Achim Sawall
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Auf dem MWC Shanghai 2017 (Bild: Reuters/Stringer)
Auf dem MWC Shanghai 2017 Bild: Reuters/Stringer

Nokia zeigt auf dem Mobile World Congress (MWC) Shanghai, wie sich die Netzlatenz, die Reaktionszeit eines Mobilfunknetzes, mit sogenannter 4.9G-Technologie auf weniger als zwei Millisekunden senken lässt. Das gab der finnische Netzwerkausrüster am 28. Juni 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . 4.9G basiert auf der Airscale-Basisstation des Herstellers.

Nokia will zeigen, dass Netzwerkbetreiber zukünftige erste 5G-Installationen mit LTE-Technologie in der höchsten Ausbaustufe kombinieren können. Der neue Mobilfunkstandard 5G kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, 100 beziehungsweise 50 MBit/s im Downstream/ Upstream für jeden Nutzer zu jeder Zeit in zentralen Stadtlagen, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde und hohe Verfügbarkeit ermöglichen.

Bei der 4.9G-Demonstration nutzte Nokia eine Funktion, die es ermöglicht, dass die Übertragungszeitintervalle um 86 Prozent verringert werden. Die Nokia-Airscale-Basisstation, die dabei zum Einsatz kam, unterstützt LTE und zukünftige 5G-Netztechnik in einem System.

Huawei: 5G steuert Auto fern

Huawei Technologies, China Mobile und die chinesische Automobil-Herstellergruppe SAIC Motor haben in Shanghai ein mit 5G ferngesteuertes Auto gezeigt(öffnet im neuen Fenster) . Von Huawei kam die 5G-Ausstattung, SAIC stellte den Konzeptwagen und der Mobilfunkbetreiber China Mobile sorgte für die Netzanbindung. In dem Test war der Fahrer 30 Kilometer weit vom Auto entfernt. Die Latenz im 5G New Air Interface soll unter einer Millisekunde gelegen haben.

Der staatliche chinesische Netzwerkausrüster ZTE gab auf dem MWC(öffnet im neuen Fenster) den Start eines 5G-Live-Praxistests in Guangdong bekannt. Bei 100 MHz erreichten die einzelnen Nutzer eine Datenübertragungsrate von 2 GBit/s. Dabei wurde eine 3,5-GHz-NR-Basisstation von ZTE verwendet. Für die nächste Stufe folgen Multi-Standort-Netztests.


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