MVNO in a nutshell: Google finanziert Berliner Mobilfunk-Start-up Gigs

Gigs verspricht mit wenigen Mausklicks ein eigenes Mobilfunk-Angebot als virtueller Netzbetreiber (MVNO). Eigene Logos lassen sich in das Angebot einbauen.

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White Label Plattform für MVNOs auf die Schnelle
White Label Plattform für MVNOs auf die Schnelle (Bild: Gigs)

Das Berliner Start-up Gigs hat 20 Millionen US-Dollar erhalten, um eine Plattform für das schnelle Aufsetzen von virtuellen Mobilfunkbetreibern (MVNOs) weiterzuentwickeln. Das gab das Unternehmen am 21. September 2022 bekannt. Es sicherte sich die Unterstützung namhafter Investoren, darunter Googles Early-Stage-Venture-Capital-Arm Gradient Ventures und Uber-CEO Dara Khosrowshahi.

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Mit Gigs soll eine API bereitgestellt werden, um eigene Mobilfunkangebote auf Netzen weltweit anzubieten. Bisher sind BT, T-Mobile, Vodafone, Telefónica, Orange und AT&T als Netzpartner aufgelistet. Gigs beschäftigt derzeit rund 30 Mitarbeiter in den USA und Europa.

Unter den Kunden von Gig sind den Angaben zufolge auch Hardware-OEMs, die mit ihren Geräten gebündelte Handytarife anbieten wollen. Mit der Finanzierungsrunde will Gigs sein Team erweitern und seine technische Infrastruktur weiter ausbauen. Das Start-up schloss im vergangen Jahr ein Accelerator-Programm von Y Combinator ab und sicherte sich rund 4 Millionen US-Dollar an Finanzierung über ein Wandeldarlehen.

Eigenes Mobilfunkangebot mit fünf API-Aufrufen

Hermann Frank, Mitbegründer und Chief Executive von Gigs, sagte, man habe "die riesige Komplexität, die alteingesessene Telekommunikationsanbieter mit sich bringen, auf fünf API-Aufrufe reduziert". Zuvor hätten Unternehmen, die Mobilfunktarife anbieten wollten, monatelang Verträge mit Telekommunikationsanbietern aushandeln, Ausgaben in Millionenhöhe tätigen, sich in deren Netzwerke integrieren und eigene Software entwickeln müssen.

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Während Gigs traditionelle SIM-Karten als White-Label-Produkt anbietet, erlaubt die eSIM, virtuelle SIM-Karten auf einer beliebigen Anzahl von Geräten bereitzustellen. Die neuesten iPhones haben auf dem US-Markt nicht einmal mehr einen SIM-Kartensteckplatz.

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