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Mutanten: X-Men '97 ist noch nicht gestartet, aber schon verlängert

Noch ist die erste Staffel nicht bei Disney+ gelaufen, da ist die zweite schon angekündigt.
/ Peter Osteried
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X-Men '97 setzt die klassische Zeichentrickserie, die von 1992 bis 1997 lief, fort. (Bild: Disney+)
X-Men '97 setzt die klassische Zeichentrickserie, die von 1992 bis 1997 lief, fort. Bild: Disney+

Die Zeichentrickserie X-Men aus den 90er Jahren(öffnet im neuen Fenster) ist vielen in guter Erinnerung – und gilt als eine der besten Umsetzungen der Mutanten-Abenteuer. Darum war es für viele toll, als klar war, dass mit X-Men '97 eine Fortsetzung der Serie produziert wird. Nun bestätigte Lenore Zann(öffnet im neuen Fenster) , die Rogue spricht, dass bereits an der zweiten Staffel gearbeitet werde.

Damit wird auch Cal Dodd bestätigt, der Wolverine spricht, und auf X (ehemals Twitter) schon mitteilte, die Dialoge für die zweite Staffel würden bereits eingesprochen. Dieser Job sei ein wichtiger Teil seines Lebens, und er erwarte, dass er Logan noch mehrere Jahre lang sprechen werde, betonte er.

Die neue Serie setzt kurz nach den Ereignissen der letzten Folge der klassischen Serie ein. Es geht auch gleich richtig los: Dass die Welt beobachtet hat, wie Henry Peter Gyrich bei einer Mensch-Mutanten-Konferenz auf Charles Xavier schoss, führt zu Aufruhr. Derweil sind Xavier und Lilandra zur Heimatwelt der Shi'Ar unterwegs, weil der Professor nur dort heilen kann.

Einiges wird anders sein als früher, nicht zuletzt die Zusammenstellung des Teams. Morph und Bishop schließen sich dem Team an, Rogue und Gambit wollen sich an einem normalen Leben versuchen, und Cyclops und Storm hegen den Traum von Professor X. Selbst Magneto hat sich entschieden, dem Weg von Professor X zu folgen. Glückliche Zeiten sind es dennoch nicht, denn der schurkische Mr. Sinister kehrt zurück.

Showrunner Beau DeMayo zeigte auf der San Diego Comic-Con erste Ausschnitte, die aber nicht online verfügbar gemacht wurden. Die erste Staffel sei unter Dach und Fach, die zweite Staffel fast fertig geschrieben, sagte er. Bei der Auswahl der Autoren, die an der Serie arbeiten sollten, hatte DeMayo nur eine Vorgabe: Sie mussten Fans sein.

Außerdem erklärte er: "Man ist ein Fan oder man ist nicht dabei. Ich habe an einer Serie (Anmerkung: The Witcher) gearbeitet, bei der einige Autoren nicht nur keine Fans waren, sondern sich über das zugrundeliegende Material sogar lustig gemacht haben. Da ist ein Desaster einfach vorprogrammiert. Und es ist schlecht für die Moral."


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