Abo
  • Services:
Anzeige
Algorithmus zur Objekterkennung: Der Computer entscheidet, welche Merkmale wichtig sind.
Algorithmus zur Objekterkennung: Der Computer entscheidet, welche Merkmale wichtig sind. (Bild: BYU)

Mustererkennung Algorithmus lernt selbst Objekte zu unterscheiden

US-Forscher haben einen Algorithmus zur Objekterkennung entwickelt. Er muss nicht auf Objekte angesetzt werden, sondern lernt selbst, sie zu unterscheiden.

Anzeige

Dah-Jye Lee von der Brigham Young University (BYU) in Provo im US-Bundesstaat Utah hat einen Algorithmus entwickelt, der selbstständig und ohne menschliche Einwirkung Bilder analysiert und Objekte darauf erkennt.

"In den meisten Fällen entscheiden Menschen, welche Merkmale wichtig sind und schreiben dazu einen passenden Algorithmus", erklärt Lee. "Wir füttern unseren Algorithmus mit einem Satz Bilder und lassen den Computer entscheiden, welche Merkmale wichtig sind."

Hunde und Katzen

Lee vergleicht die Art und Weise, wie der Algorithmus lernt, mit der Methode, wie Eltern ihren Kinder beibringen, Katzen von Hunden zu unterscheiden: Statt ihnen den Unterschied zu erklären, zeigen sie dem Nachwuchs Bilder von beiden Tierarten, und die Kinder lernen so, sie auseinanderzuhalten. Genauso funktioniere auch der Algorithmus: Dem Computer müsse nicht gesagt werden, worauf er achten solle, um zwei Objekte zu unterscheiden. Er lerne es selbst durch den Vergleich von Bildern.

Lee hat den Algorithmus mit verschiedenen Datensätzen getestet: Auf vier Datensätzen des California Institute of Technology etwa ging es um Motorräder, Gesichter, Flugzeuge und Autos, die er mit 100-prozentiger Genauigkeit identifizieren konnte. Dann setzten die Forscher den Algorithmus auf Fische an: Bilder von BYU-Biologen zeigten vier verschiedenen Fischarten, die der Algorithmus mit einer Trefferquote von 99,4 Prozent erkannte.

Fische erkennen

Fische zu erkennen, könnte tatsächlich auch ein möglicher Einsatzzweck für den Algorithmus sein: Er könne dazu verwendet werden, einwandernde Fischarten zu erkennen, sagt Lee. Eine andere Möglichkeit sei, ihn an einem Fließband nach Ausschuss suchen zu lassen.

Der Algorithmus ähnele anderen Mustererkennungsalgorithmen, sagt Lee. Der Unterschied sei aber, dass seinem Algorithmus nicht jedes Objekt von einem Menschen neu beigebracht werden müsse. "Man lässt ihn einfach laufen", erklärt der Entwickler.


eye home zur Startseite
HyDr0x 17. Jan 2014

Schatten sind sowieso egal, hat auch nix mit ner Datenmenge zu tun. Man transformiert...

Anonymer Nutzer 17. Jan 2014

Und was machst Du? Kleine Rechenaufgaben lösen lassen? Fragen beantworten lassen deren...

tanren 17. Jan 2014

Ich glaube die Methode ist so, dass man das Netzwerk zuerst mit einer sehr grossen Anzahl...

AgatePalim 17. Jan 2014

Diese Technik ist ja nicht besonders neu. Es gab schon mal solche Versuche beim US...

Fenix.de 17. Jan 2014

Mein erster Gedanke war, dass das eigentlich ein riesen Schritt in der Robotik, speziell...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Nordischer Maschinenbau Rud. Baader GmbH & Co. KG, Lübeck
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn
  3. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  4. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn


Anzeige
Top-Angebote
  1. 7,97€ (inkl. FSK-18-Versand)
  2. 249€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 340€)
  3. 20,42€ (ohne Prime/unter 29€ Einkauf + 3€ Versand) - Vergleichspreis ab 40€

Folgen Sie uns
       


  1. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  2. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  3. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  4. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  5. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  6. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  7. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  8. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  9. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  10. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: wenn jetzt noch die Zahlungsbereitschaft...

    azeu | 15:57

  2. Re: Also müssen Clienten gepatched werden, nicht...

    robinx999 | 15:44

  3. Re: "Die FRITZ!Box am Breitbandanschluss"

    robinx999 | 15:42

  4. Re: Besser nicht veröffentlichen als ohne Musik

    Juge | 15:38

  5. Scheint mir eigentlich ne gute Entwicklung ..

    senf.dazu | 15:36


  1. 14:50

  2. 13:27

  3. 11:25

  4. 17:14

  5. 16:25

  6. 15:34

  7. 13:05

  8. 11:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel