Mustang Mach E: Ford kopiert Teslas Update-Strategie
Der Mustang Mach E ist ein Elektroauto von Ford, das zwar optisch kaum etwas mit den Sportwagen dieses Namens gemein hat, dafür aber eine Gemeinsamkeit mit Teslas teilt: Es wird für das Fahrzeug Over-the-Air-Updates geben – und zwar frühestens sechs Monate nach der Markteinführung. Die meisten Aktualisierungen werden im Hintergrund laufen und können sowohl neue Funktionen als auch Fehlerbehebungen beinhalten, wie Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Ford ließ sich auch im Innenraum von Tesla inspirieren, so dass dort ein dominierendes Zentraldisplay und nur wenige Knöpfe zu finden sind. Die Over-the-Air-Updates sind eine weitere Reminiszenz an Tesla.
Der Mustang Mach-E soll sich durch die Updates weiterentwickeln. Besitzer des Fahrzeugs sollen festlegen können, dass Aktualisierungen zu einem bestimmten Zeitpunkt beispielsweise spät in der Nacht erfolgen, damit der Fahrer nicht tagsüber Wartezeiten für Software-Updates berücksichtigen muss. Die Updates sind kostenlos, doch denkbar sind auch kostenpflichtige Zusatzfunktionen. Tesla bietet beispielsweise die Aktivierung der sowieso hardwareseitig installierten Sitzheizung gegen Aufpreis an. Bezahlt wird in der App.
Porsche will Geld für Zusatzfunktionen per Software-Update
Schon Ende 2017 hatte Lutz Meschke, Porsches stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT, erklärt , dass das Unternehmen plant, Funktionen für künftige Fahrzeuge gegen Geld freizuschalten, womöglich auch nur temporär. So könnte zum Beispiel ein Modul für autonomes Fahren dazukommen oder eine andere Fahrwerksabstimmung gegen eine Gebühr erworben werden. Meschke denkt auch an ein dynamisches Scheinwerferlicht für lange Nachtfahrten, das zeitweilig erworben werden könnte.
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