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Musk gewinnt Regierungsauftrag: xAI liefert KI für US-Behörden

Nach monatelangen Spannungen zwischen Elon Musk und Donald Trump sichert sich xAI einen lukrativen Bundesvertrag für den Grok-Chatbot.
/ Andreas Donath
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US-Behörden sollen Grok bekommen. (Bild: xAI)
US-Behörden sollen Grok bekommen. Bild: xAI

Die US-Bundesverwaltung GSA hat einen 18-monatigen Vertrag mit Elon Musks KI-Unternehmen xAI abgeschlossen: Für 0,42 US-Dollar pro Behörde erhalten Regierungsstellen Zugang zur Technologie Grok for Government. Das sei ein Kampfpreis im härter werdenden Wettbewerb um staatliche Aufträge, berichtete die Financial Times(öffnet im neuen Fenster).

Das Timing ist brisant: Erst vor wenigen Tagen wurden Musk und US-Präsident Donald Trump erstmals seit Monaten gemeinsam bei einer Gedenkveranstaltung fotografiert. Die beiden Männer hatten sich nach öffentlichen Auseinandersetzungen über Ausgabenpolitik und Musk-Posts zu Jeffrey Epstein überworfen.

Tech-Unternehmen konkurrieren um Regierungsgeschäfte

Der xAI-Deal reiht sich in eine Serie ähnlicher Verträge ein: OpenAI bot ChatGPT Enterprise für einen US-Dollar pro Behörde an, Anthropic seinen Claude-Chatbot zum gleichen Preis, Google offerierte Gemini for Government für 0,47 US-Dollar. Meta erhielt sogar eine Freigabe für sein Open-Source-Modell Llama.

Die Niedrigpreise gelten als Lockvögel für künftige Milliardenaufträge. Branchenexperten sehen darin Pilotprogramme, die den Weg für umfassende Langzeitverträge ebnen sollen.

Paradox: Während Musk als Leiter der Abteilung für Regierungseffizienz massive Stellenstreichungen durchsetzte – allein bei der GSA brachen die Mitarbeiterzahlen um bis zu 79 Prozent ein -, profitiert sein Unternehmen nun von staatlichen Aufträgen. Rund 400 GSA-Beschäftigte wurden kürzlich bereits wieder eingestellt.


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