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Energiemarkt: Tesla bietet ersten, noch eingeschränkten Ökostromtarif an

Tesla unterstreicht erneut, dass es sich bei der Marke um mehr als Autos handelt. Für bestimmte Kunden gibt es ab sofort Tesla-Strom.
/ Christian Hensen
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Offenbar plant Tesla ein umfassendes Ökosystem rund um Energiespeicher und -gewinnung. (Bild: Hannah Peters/Getty Images)
Offenbar plant Tesla ein umfassendes Ökosystem rund um Energiespeicher und -gewinnung. Bild: Hannah Peters/Getty Images

Dachschindeln, Solarmodule, Stromspeicher: Tesla diversifiziert seit Jahren das hauseigene Portfolio und startet viele Projekte abseits der Produktionsstraßen der Autowerke. Was Tesla bereits in anderen Ländern anbietet, ist nun ohne große Ankündigung auch in Deutschland erhältlich: ein eigener Stromtarif. Aber noch gibt es bestimmte Voraussetzungen, die Kunden für dessen Buchung qualifizieren.

Der Tesla-Stromtarif(öffnet im neuen Fenster) ist zunächst nur in Bayern und Baden-Württemberg verfügbar. In der FAQ(öffnet im neuen Fenster) spricht das Unternehmen davon, dass der bundesweite Start geplant sei. Genauere Angaben liefert Tesla aber nicht, das Handelsblatt berichtet von konkreten Plänen für das kommende Jahr.

Der Tarif ist nur für Kunden verfügbar, die an ihrem Haus sowohl eine Solaranlage als auch eine Tesla-Powerwall installiert haben. Mehr als ein Test sei es anscheinend ohnehin nicht, berichten erste Kunden. Der angeblich niedrige Preis hebe sich kaum von der Konkurrenz ab und die Hürden zur Buchung sind sehr hoch.

Erste Gehversuche

Auf der Homepage spricht Tesla von niedrigen monatlichen Gebühren und einem Arbeitspreis pro Kilowattstunde ohne Aufschlag. Der Tarif wird über Octopus Energy(öffnet im neuen Fenster) bereitgestellt und die Buchung läuft über ebendiesen Anbieter.

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Offiziell heißt es dort, man zahle die direkten Energiekosten und fixen Netzkosten sowie den fixen Octopus-Anteil von 3 Euro. Aus den exakten Gebühren machen Tesla und Dienstleister Octopus jedoch ein Geheimnis bis zur Beantragung eines Angebots, auch weil diese abhängig von der Region seien.

Sollte Tesla den Tarif und die Verfügbarkeit weiter öffnen, könnte es zu einer ähnlichen Situation führen, wie es in Großbritannien der Fall ist. Dort hat Tesla laut Bericht des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) (Paywall) durch eine aggressive Preispolitik große Aufmerksamkeit in der Branche erregt. Zurecht: Sollte Tesla die Tarife mit maßgeschneiderten Angeboten kombinieren, den Preis also zum Beispiel nach dem Kauf eines Autos nachhaltig senken, könnten viele Kunden das Ökosystem des Herstellers attraktiv finden.


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