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Musikdienste im Netz: Last.fm ist abgehängt.
Musikdienste im Netz: Last.fm ist abgehängt. (Bild: Michael Dorausch/Flickr)

Einstige Gründer basteln an Last.fm-Evolution

Ein Teil des ursprünglichen Last.fm-Gründerteams ist von der Bildfläche verschwunden. Nicht aber Felix Miller und Michael Stiksel. Der Deutsche und der Österreicher blieben nach dem Verkauf an CBS noch für zwei Jahre bei Last.fm, 2009 verabschiedeten sie sich und gingen ihre eigenen Wege. Sie wollten ihre ursprüngliche Idee, Nutzern das zu zeigen, was diese möchten, nicht aufgeben. 2012 gaben die Unternehmer bekannt, gemeinsam in London an einem neuen Startup zu arbeiten, das 2013 live ging: Lumi.

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Für Stiksel und Miller ist Lumi die Weiterentwicklung von Last.fm, nur dieses Mal für das ganze Internet. "Wir wollen beweisen, dass wir es noch einmal schaffen können", sagte Stiksel in einem Interview mit Mashable. Lumi analysiert die Browserverläufe und Twitter-Feeds der Nutzer und empfiehlt auf dieser Basis per Browsererweiterung Inhalte im Netz, die ihnen gefallen müssten. Aktuell arbeiten sie laut Lumi-Blog an den entsprechenden Smartphone-Apps. Von der Idee her erinnert das Ganze entfernt an Stumbleupon.com - mit dem Unterschied, dass man bei Lumi gezielt mehrere passende Inhalte angezeigt bekommt und nicht durch das Netz "stolpern" muss.

Wie der dicke Bärtige im Plattengeschäft

Auch wenn die Konkurrenz trotz Integration durch Spotify und Co. riesig ist und an vielen Ecken Verbesserungsbedarf besteht, bleibt Last.fm anscheinend weiterhin vorsichtig optimistisch. "Wir stehen kurz vor einem großen Meilenstein, Scrobble Nr. 100 Milliarden", schreibt Luke Fredberg, PR-Referent bei Last.fm, auf Anfrage in einer E-Mail. Aktuell würden pro Monat 20 Millionen Unique Users verzeichnet. Zusätzlich wolle Last.fm neue Märkte erschließen. Erst kürzlich sei eine Integration des in 20 Ländern aktiven Streamingdienstes Guvera bekanntgegeben worden, um auch in Schlüsselmärkten wie Indien und Australien Fuß fassen zu können, so Fredberg.

Last.fm ist im Wettbewerb mit andern Musikdiensten ein bisschen wie der alte Plattenladen an der Ecke mit dem dicken, bärtigen Händler hinter dem Tresen, der dich in und auswendig kennt und meistens die richtige Empfehlung parat hat. Den meisten Menschen ist der Einkauf dort zu unbequem, aber Nostalgiker und Liebhaber werden weiter daran festhalten.

 Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

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KikiMiMi 30. Aug 2016

Ich vermisse es auch. Was mache ich denn, wenn ich kein Spotify installieren kann (oder...

zilti 06. Mär 2016

Der Desktopclient von GOG, GOG Galaxy, erfasst die Spielzeit.

.headcrash 04. Mär 2016

Also wenns Dir um das entdecken weniger etablierter Bands geht, möchte ich Dir Music Map...

Anonymer Nutzer 02. Mär 2016

Naja, was heißt nicht durchgesetzt? Orkut war in Südamerika und Asien sehr erfolgreich...



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