Musikstreaming: Twitter wollte Spotify für 4 Milliarden US-Dollar kaufen

Twitter hat sich für die Übernahme von Spotify für 4 Milliarden US-Dollar und von Pandora im Wert von 5 Milliarden US-Dollar interessiert. Damit will der Kurznachrichtendienst die Verweildauer der Nutzer erhöhen.

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Gescheitert: Twitter Music
Gescheitert: Twitter Music (Bild: Twittermusic)

Twitter hat ein Übernahmeangebot für den Musikstreamingdienst Spotify geprüft. Das hat die britische Financial Times von drei verhandlungsnahen Personen erfahren. Der Wert von Spotify lag Ende 2013 bei 4 Milliarden US-Dollar. Der Kurznachrichtendienst ist an der Börse unter Druck, weil sich das Nutzerwachstum verlangsamt hat. Mit der Übernahme von Musikdiensten will das Unternehmen die Verweildauer der Nutzer auf seiner Plattform erhöhen.

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Twitter interessierte sich auch für eine Übernahme von Pandora, ein Unternehmen im Wert von 5 Milliarden US-Dollar. Über die Verkaufsverhandlungen mit dem Berliner Audio-Streaming-Service Soundcloud wurde im Mai 2014 berichtet. Das Berliner Unternehmen ermöglicht es Nutzern, Audiodateien kostenlos hochzuladen und mit anderen Nutzern zu teilen. Nach eigenen Angaben hat Soundcloud inzwischen mehr als 250 Millionen Nutzer und damit in etwa so viel wie der Mikroblogging-Dienst. Es sei aber eine endgültige Entscheidung gegen die Übernahme gefallen. Soundcloud wurde im Januar mit 700 Millionen US-Dollar bewertet. Ali Rowghani, Twitters Chief Operating Officer, sei der Verhandlungsführer bei den Musikdiensten. Die Übernahmeverhandlungen mit den Unternehmen wurden aber nicht weiter vorangetrieben.

Twitters Pläne, Soundcloud zu erwerben, wurden nach internen Meinungsverschiedenheiten über die Rentabilität der Audiowerbung und Sorgen um Urheberrechtsprobleme aufgegeben. Hinter Soundcloud stehen die Investoren Union Square Ventures, Index Ventures und Kleiner Perkins.

Twitters bisher größte Übernahme war die Anzeigenplattform Mopub im September 2013 für 300 Millionen US-Dollar.

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Twitter hatte mit einem eigenen Musikdienst, Twitter Music, experimentiert, das Angebot aber im März 2014 wieder geschlossen.

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