Abo
  • Services:

Musikstreaming: Spotify-App erlaubt das Löschen des Cache

Die Spotify-App hat ein Update erhalten. Damit lässt sich gezielt nur der Cache der App löschen. Offline-Inhalte werden dabei nicht angetastet.

Artikel veröffentlicht am ,
Sechs Jahre haben Spotify-Kunden auf die Cache-Löschen-Funktion gewartet.
Sechs Jahre haben Spotify-Kunden auf die Cache-Löschen-Funktion gewartet. (Bild: Charley Gallay/Getty Images for Spotify)

Darauf haben Spotify-Kunden seit mindestens sechs Jahren gewartet: eine Möglichkeit, gezielt den Cache der Spotify-App zu löschen. Bisher konnten nur alle gespeicherten Daten der App gelöscht werden. Dann verlor der Nutzer aber auch alle heruntergeladenen Daten - und das ist meist nicht erwünscht. Sowohl die Android- als auch die iOS-Version der Spotify-App hat einen neuen Eintrag in den Einstellungen bekommen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Salzgitter
  2. Tröger & Cie. Aktiengesellschaft, Raum Stuttgart

Der neue Eintrag zeigt an, wie viel Speicherplatz von der Spotify-App belegt wird. Dabei wird zwischen den Offline-Inhalten sowie den Cache-Daten unterschieden. In dieser Ansicht kann der Nutzer nun gezielt nur die Cache-Daten löschen. Das können bei Nutzern schon einmal einige GByte sein.

Sinnvoller als eine Funktion zum Löschen des Caches wären aber eigentlich Routinen, die verhindern, dass die Cache-Daten so stark anwachsen. Bisher bietet Spotify auch keine Möglichkeit, eine Obergrenze für den Cache-Speicher festzulegen. Spotify veröffentlicht schon lange keine Release Notes mehr für seine Apps, so dass sich dort kein Hinweis auf die neuen Möglichkeiten findet.

  • Neue Funktion zum Löschen des Cache in der Spotify-App für Android (Bild: Spotify/Screenshot: Golem.de)
  • Neue Funktion zum Löschen des Cache in der Spotify-App für iOS (Bild: Spotify/Screenshot: Golem.de)
  • Neue Funktion zum Löschen des Cache in der Spotify-App für Android (Bild: Spotify/Screenshot: Golem.de)
Neue Funktion zum Löschen des Cache in der Spotify-App für Android (Bild: Spotify/Screenshot: Golem.de)

Titelreihenfolge in der Wiedergabeliste verändern

Erst kürzlich erhielt die Android-Version der Spotify-App eine neue Funktion. Seitdem kann die Titelreihenfolge in der Wiedergabeliste nach Belieben verändert werden. Nutzer mit einem iOS-Gerät haben die Funktion schon länger. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Apps für Android und iOS meist nicht. Aber bei einigen Anbietern gibt es auch Änderungen am Funktionsumfang. Neben Netflix ist immer wieder Spotify davon betroffen.

Im Spotify-typischen Kontextmenü einer Wiedergabeliste kann diese in einen Bearbeitungsmodus versetzt werden. Ist dieser aktiviert, lassen sich alle Titel einzeln an eine andere Position verschieben. Das Bearbeiten der Wiedergabeliste ist auch möglich, wenn sich die Spotify-App im Offlinemodus befindet.

Spotify Free hat mehr Möglichkeiten

Kürzlich veränderte Spotify den Funktionsumfang des kostenlosen Dienstes. Wer Spotify Free nutzt und dafür keine monatlichen Abogebühren entrichtet, erhält Werbeeinblendungen und kann Wiedergabelisten oder Alben immer nur mit Zufallswiedergabe abspielen. Das gezielte Abspielen eines bestimmten Liedes ist damit nicht möglich. Seit April 2018 stehen 15 spezielle Wiedergabelisten zur Verfügung, in denen Gratisnutzer auch gezielt ein bestimmtes Lied abspielen können. Außerhalb dieser 15 Wiedergabelisten gibt es dann wieder nur die Zufallswiedergabe. Für Free-Kunden gibt es zudem keine Komfortfunktionen wie etwa einen Offlinebetrieb.

Wer den vollen Funktionsumfang von Spotify nutzen möchte, zahlt dafür 9,99 Euro im Monat. Alternativ bietet Spotify ein Familienabo an, das monatlich 14,99 Euro kostet. Hier können bis zu sechs Familienmitglieder den Dienst parallel nutzen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (Prime Video)
  2. 4,25€
  3. ab je 2,49€ kaufen
  4. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Theoretiker 20. Jul 2018 / Themenstart

Ich kann das auflösen: Die Spotify App schreibt ihren Zwischenspeicher in /data rein...

TC 20. Jul 2018 / Themenstart

Wird der Speicher dadurch irgendwie "schlecht"?

Der schwarze... 20. Jul 2018 / Themenstart

Sollte man meinen, war aber den Jungs von Spotify wohl etwas zu viel Arbeit.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Pubg Global Invitational 2018 - Report von Golem.de

20 Teams, jeweils vier Spieler, fünf Tage und zwei Millionen US-Dollar Preisgeld: Das Pubg Global Invitational 2018 in Berlin hat E-Sport auf höchstem Niveau geboten. Golem.de hat mit dem Veranstalter und mit Zuschauern gesprochen.

Pubg Global Invitational 2018 - Report von Golem.de Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

    •  /