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Musikstreaming: Soundcloud startet Abo-Service in Deutschland

Die Musikplattform Soundcloud zählt zu den bekanntesten Berliner Startups, tat sich jedoch lange schwer mit dem Geldverdienen. Jetzt setzt der Dienst auf einen neuen Streaming-Abo-Service und will damit die Konkurrenz angreifen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Soundcloud Go soll insgesamt 135 Millionen Songs bieten.
Soundcloud Go soll insgesamt 135 Millionen Songs bieten. (Bild: Soundcloud)

Der Berliner Musikdienst Soundcloud bringt sein Abo-Angebot nach Deutschland. Die Firma will gegen die Marktführer Spotify und Apple Music mit einem breiteren Angebot punkten: Neben den üblichen rund 30 Millionen Songs aus den Katalogen der Musikindustrie, sind auf der Plattform viele Titel weniger bekannter Künstler sowie einige exklusive Aufnahmen von Stars zu finden.

Musikkatalog soll 135 Millionen Lieder umfassen

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Insgesamt gebe es 135 Millionen Titel bei Soundcloud. "Wir haben damit ein einzigartiges Angebot, das keiner sonst hat", sagte Mitgründer und Chef Alexander Ljung zum Deutschland-Start des Abo-Dienstes Soundcloud Go am 7. Dezember 2016.

Gleichzeitig kommt auch in Deutschland Werbung in die kostenlose Soundcloud-Version. Soundcloud Go ist dagegen für 10 Euro im Monat werbefrei und bietet auch die Möglichkeit, Titel herunterzuladen.

Dienst startete zunächst in den USA

Soundcloud hatte den Abo-Service zunächst im März 2016 in den USA gestartet, nachdem umfassende Verträge mit der Musikindustrie abgeschlossen wurden. Zuvor konzentrierte sich die Plattform auf Remixe und Songs, deren Rechte nicht bei den Großen der Branche lagen. Außerdem kann jeder Nutzer eigene Tondateien hochladen.

Soundcloud hat nach eigenen Angaben 175 Millionen Nutzer. Das Unternehmen ist eines der bekanntesten Berliner Startups. Immer wieder wurde über einen Börsengang spekuliert, zuletzt gab es aber auch Berichte über das Interesse des Marktführers Spotify an einer Übernahme. In einer jüngsten Finanzierungsrunde im Sommer 2016 soll Soundcloud mit 700 Millionen US-Dollar bewertet worden sein. Das Unternehmen bezeichnet das als Gerüchte, die man grundsätzlich nicht kommentiere.

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Karl-Heinz 08. Dez 2016

Wenn man zahlt, macht man sich halt verdächtig ;)

GabenBePraised 08. Dez 2016

Sehe ich auch so. Ich konnte mich bisher als begeisterter Soundcloudnutzer vor Spotify...

Spaghetticode 08. Dez 2016

Diese nervigen 30-Sekunden-Vorschauen sind allerdings nicht neu, die gibt es schon...


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