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Musikstreaming: Smarte Lautsprecher unterstützen viele Familienabos nicht

Viele Familienabos von Musikstreamingdiensten lassen sich auf Alexa- und Google-Assistant-Lautsprechern nur eingeschränkt nutzen.

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Familienabos von Musikstreamingdiensten lassen sich auf smarten Lautsprechern nur begrenzt nutzen.
Familienabos von Musikstreamingdiensten lassen sich auf smarten Lautsprechern nur begrenzt nutzen. (Bild: Stephen Brashear/Getty Images)

Smarte Lautsprecher werden vor allem für den Musikkonsum verwendet. Und mit der zunehmenden Verbreitung von Geräten mit Sprachsteuerung über Alexa oder Google Assistant steht in Haushalten auch mal mehr als nur ein smarter Lautsprecher. Wenn mehrere Personen diese für das Musikstreaming in verschiedenen Räumen nutzen wollen, gibt es aber schnell ein Problem: Der parallele Einsatz ist nicht ohne weiteres möglich.

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Denn wenn ein abonnierter Musikstreamingdienst auf mehreren Geräten parallel verwendet werden soll, wird das meist unterbunden, auch wenn für ein Familienabo bezahlt wird. Ein solches Angebot sieht eigentlich vor, dass bis zu sechs Personen darüber zur gleichen Zeit Musik hören dürfen. Aber das gilt nicht beim Einsatz auf smarten Lautsprechern, weil Deezer, Google und Spotify immer nur einen Stream pro Konto erlauben.

Wenn wir also über Spotify auf einem Alexa-Lautsprecher im Wohnzimmer Musik hören und parallel jemand anderes auf einem anderen Alexa-Gerät über Sprachbefehle Musik im Kinderzimmer hören möchte, scheitert das. Sobald ein zweiter Stream parallel gestartet wird, gibt es einen Hinweis, dass dies nicht möglich ist. Die beiden Ausnahmen im Bereich smarter Lautsprecher sind hier Apple Music sowie Amazons eigener Musikstreamingdienst, die nach Angaben der Anbieter auf Alexa-Lautsprechern bis zu sechs Streams parallel über ein Konto abspielen.

Anbieter müssten mehr Streams pro Konto erlauben

Die gleiche Option erwarten wir auch von den anderen Musikstreamingdiensten, damit die Möglichkeiten eines Familienabos auch im Zusammenspiel mit smarten Lautsprechern bequem genutzt werden können. Zwar bedeutet dies, dass für das eine Konto die Empfehlungen von allen Haushaltsmitgliedern zusammengeführt werden, aber dafür ist es bequem nutzbar.

Golem.de hat bei Deezer, Google und Spotify nachgefragt und alle haben bestätigt, dass es derzeit die genannten Probleme gebe. Keiner der Anbieter hat Pläne angekündigt, diese Beschränkung aufzuheben.

Das Problem liegt auch an Amazon und Google

Das Problem liegt darin, wie Musikstreamingdienste mit Alexa- und Google-Assistant-Geräten verbunden werden. In der Alexa- oder der Google-Home-App kann immer nur ein einziges Musikstreamingkonto eines Anbieters für ein Amazon- oder Google-Konto verknüpft werden.

Wer seine Google-Assistant-Lautsprecher mit Voice Match nutzen möchte, kann sein System so einrichten, dass auf Zuruf ein anderes Google-Konto verwendet werden kann. Und für dieses Konto kann dan ein anderes Musikstreaming-Konto hinterlegt werden. Wer hingegen Voice Match nicht nutzen möchte, hat diese Möglichkeit nicht. Mit Voice Match kann es immer mal wieder Probleme bei der Erkennung der Stimme geben und daher ist nicht immer die Bereitschaft vorhanden, das System zu verwenden.

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Wer abseits von Voice Match partout ein Familienabo auf mehreren smarten Lautsprechern mit Sprachsteuerung nutzen will, könnte als Notlösung jeden smarten Lautsprecher mit einem anderen Alexa- oder Google-Konto verbinden. Dann kann jeweils ein anderes Musikstreamingkonto für jeden smarten Lautsprecher genutzt werden. Das kann in der Praxis aber zu starken Komforteinbußen führen.

Es gibt dann keine zentrale App mehr zur Konfiguration aller smarten Lautsprecher im Haushalt. Außerdem ist damit eine Multiroom-Nutzung der Lautsprecher ausgeschlossen und es ist auch keinerlei kontointerne Kommunikation mehr möglich. Wer Smart-Home-Geräte über die Stimme steuert, stößt dabei ebenfalls auf Einschränkungen. Und für die smarten Lautsprecher gibt es dann nicht mehr die zentrale Einkaufs- und Aufgabenliste von Amazon oder Google.

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Doubleslash 18. Jul 2020 / Themenstart

Geht mit Spotify definitiv nicht. Ich habe genau diesen Fall hier: obwohl wir ein...

Stefan1200 17. Jul 2020 / Themenstart

Naja, jemand der alleine lebt (bzw. alle die selbe Musik hören wollen) kann auch einfach...

activereader5 17. Jul 2020 / Themenstart

Und zwar bei der Kombination Deezer Hifi mit Yamaha Musiccast: Habe 3 Monate Deezer Hifi...

bastie 17. Jul 2020 / Themenstart

Bei Google geht das. Per Google-Family-Link kann man legal (eingeschränkte) Kinder...

Sinbad 17. Jul 2020 / Themenstart

stimmt, zumindest bei Spotify Family klappt das so bei Sonos. Wie das mit den anderen...

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