Musikstreaming: Preiserhöhung für Spotify zeichnet sich ab

Im ersten Schritt ändert Spotify die Nutzungsbedingungen und regelt die Modalitäten einer Preiserhöhung.

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Spotify informiert Kunden über Änderung der Nutzungsbedingungen.
Spotify informiert Kunden über Änderung der Nutzungsbedingungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Spotify informiert Kunden derzeit per E-Mail über eine anstehende Änderung der Nutzungsbedingungen und bereitet damit alles für eine Preiserhöhung in Deutschland vor. Die E-Mail mit den Informationen liegt Golem.de vor. In den bisherigen Nutzungsbedingungen fehlt eine Passage zur Preisanpassung der Abogebühren.

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Bereits vor einem Monat hat Spotify die Preise für sein Musikstreamingabo in mehreren Länder erhöht. Deutschland war bislang nicht betroffen.

In den neuen Nutzungsbedingungen für Spotify in Deutschland wurde ein Absatz mit dem Titel Preisänderungen eingefügt. In den noch gültigen Nutzungsbedingungen für Spotify in Deutschland fehlt die entsprechende Passage.

Unter Punkt 4.3 der Neufassung heißt es, dass der Anbieter "nach billigem Ermessen die Abonnementgebühren und sonstigen Preise ändern" könne, "um die gestiegenen Gesamtkosten für die Bereitstellung der Spotify-Dienste auszugleichen".

Spotify nennt Gründe für eine Preiserhöhung

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Etwas weiter unten wird das folgendermaßen konkretisiert: "Spotify kann etwa eine Preiserhöhung erwägen, wenn z.B. die Kosten für Inhalte, die Kosten für die IT-Infrastruktur von Spotify und die allgemeinen Gemeinkosten steigen, was zu einer Erhöhung der Gesamtkosten für die Bereitstellung der Spotify-Dienste führt."

Zudem erklärt der Anbieter, wie schnell eine Preiserhöhung für Bestandskunden gelten kann: "Alle Preisänderungen treten frühestens 30 Tage, nachdem Spotify Sie benachrichtigt hat, mit Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums für Ihr Abonnement in Kraft. "

In den europäischen Ländern mit Preiserhöhung werden die jeweiligen Abos meist um 1 Euro teurer. Die Kosten für das Einzelabo steigen auf 11 Euro pro Monat und für das Duo-Abo steigt der Preis auf 14 Euro. Das Familienabo erhöht sich um 3 Euro auf 18 Euro pro Monat. In Deutschland wurde der Preis für Spotify seit mehr als acht Jahren nicht erhöht.

Die neuen Spotify-Bedingungen können abgelehnt werden

Die neuen Nutzungsbedingungen von Spotify gelten abhängig davon, wann die E-Mail dazu verschickt wurde. In dieser heißt es, dass die neuen Nutzungsbedingungen angenommen werden, wenn Abonnenten auch nach Ablauf von 30 Tagen nicht reagieren. Golem.de liegen zwei E-Mails von Spotify vom 27. Mai 2021 vor, so dass bis zu 30 Tage später bei Bedarf den neuen Nutzungsbedingungen widersprochen werden kann.

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Der entsprechende Link zum Widerruf ist in der entsprechenden E-Mail hinterlegt. Wer den neuen Nutzungsbedingungen widerspricht, kann Spotify mit den alten Nutzungsbedingungen weiterhin verwenden. Unklar ist derzeit, wie der Anbieter mit der Kundschaft bei einer Preiserhöhung umgeht, die den aktuellen Nutzungsbedingungen nicht zustimmen.

Spotify soll HD-Inhalte erhalten

Spotify will dieses Jahr noch ein spezielles Hi-Fi-Abo zu einem höheren Preis bereitstellen. Damit soll der Musikstreamingdienst Songs und Alben in besserer Klangqualität abspielen können. Allerdings ist unklar, ob es dabei bleibt oder ob Spotify am Ende doch den Weg von Apple und Amazon einschlägt und HD-Inhalte ohne Aufpreis anbieten wird.

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BLi8819 01. Jun 2021

Ich bin vollkommen ruhig. Keine Sorge. Du vermischt die Verfügbarkeit mit den...

Garius 31. Mai 2021

Wie gesagt. Hat wenig damit zu tun ob es stört oder nicht, wenn du bei Nichtanwendung...

ip (Golem.de) 31. Mai 2021

danke für den Hinweis. Wir haben das zum Anlass genommen und einen neuen Bericht dazu...

Hallonator 31. Mai 2021

Ich kenne mehrere Leute, die Dinge Streamen, obwohl sie die auf CD / DVD / Bluray haben...

Garius 31. Mai 2021

Prinzipiell nicht. Dennoch wünschte ich mir, dass man dann auch Arbeit sieht, die...



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