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Apple bestreitet viele Vorwürfe

Apple hat eine Stellungnahme in Form einer Pressemitteilung veröffentlicht. Darin geht Apple nur auf einen Teil der Anschuldigungen durch Spotify ein. Apple beteuert, dass sich alle Entwickler, vom Einsteiger bis zum Großunternehmen, darauf verlassen könnten, "dass jeder nach den gleichen Regeln spielt". Spotify wirft Apple vor, dass App-Updates zurückgehalten worden seien. Das sei laut Apple nicht der Fall. Apple habe in den vergangenen Jahren fast 200 App-Updates genehmigt. Nur einmal habe Apple Anpassungen an der Spotify-App eingefordert - seinerzeit habe Spotify versucht, gegen die Regeln im App Store zu verstoßen.

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Damit könnte der Fall vom Sommer 2016 gemeint sein, der damals öffentlich bekanntgeworden ist. Spotify hatte Apple damals vorgeworfen, App-Updates zu behindern, um Konkurrenten zu behindern. Apple erklärte öffentlich, dass das App-Update zurückgehalten wurde, weil die Spotify-App gegen die damals geltenden App-Store-Richtlinien verstoßen habe. Auch damals stritten sich die beiden Unternehmen um die App-Store-Provisionen.

Apple wirft Spotify vor, alle Vorteile des App Stores nutzen zu wollen, ohne dafür zu bezahlen. Laut Apple habe Spotify durch die Kunden des App Stores "beträchtliche Einnahmen" erzielt. Nun wolle Spotify nicht mehr seinen Beitrag für den Marktplatz leisten. In der Stellungnahme verstrickt sich Apple hier in Widersprüche. Denn an anderer Stelle heißt es: "Schon jetzt fällt nur ein winziger Bruchteil ihrer Abonnements unter das Apple Revenue-Sharing-Modell", gemeint ist die App-Store-Provision.

Apple gibt sich offen, schweigt aber zu Homepod-Vorwürfen

Ein weiterer Vorwurf von Spotify bezieht sich darauf, dass das Unternehmen von Apple bei der Apple Watch und beim Homepod ausgeschlossen wurde. Zur Apple Watch äußert sich das Unternehmen folgendermaßen: "Wir fanden Spotifys Behauptungen über Apple Watch besonders überraschend. Als Spotify im September 2018 ihre Apple Watch App einreichte, überprüften und genehmigten wir sie mit dem gleichen Prozess und der gleichen Geschwindigkeit, mit der wir jede andere App verwenden würden."

Apple gibt sich in der Stellungnahme besonders offen: "Spotify steht es frei, Apps für unsere Produkte und Plattformen zu entwickeln - und auf diesen zu konkurrieren, und wir hoffen, dass sie das tun." Tatsächlich ist Apple nicht immer so offen. Apples bisher einziger smarter Lautsprecher Homepod kann auf Zuruf nur Musik von Apples eigenem Musikstreamingdienst abspielen. Kein anderer Anbieter von Musikstreamingdiensten kann direkt mit dem Homepod so verwendet werden. Apple erwähnt Spotifys Aussagen zum Homepod nicht gesondert.

Ein weiterer Vorwurf von Spotify wird von Apple offiziell bestätigt: Spotify sieht eine Ungleichbehandlung von Apple bei verschiedenen Apps. Apple bestätigt, dass etwa Apps für Essenslieferungen keinen Anteil am Umsatz an Apple abführen müssen. Die Umsatzbeteiligung gelte generell nur für Apps, in denen digitale Inhalte gebucht werden.

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 Spotify-Beschwerde: EU schaltet sich ein und Apple antwortet
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deinkeks 17. Mär 2019

Kauft nie wieder bei Unternehmen x,y,z....die sind raffgierig und dadurch auch ganz...

eidolon 16. Mär 2019

Wäre mir neu dass Samsung Betriebssysteme und Appstores anbietet...

User_x 16. Mär 2019

deswegen Webapp. PWA wird kommen... Frage nur wie lange sich Apple vorenthalten kann.

Kleba 16. Mär 2019

Ich habe ja selbst schon geschrieben, dass es keine perfekte Analogie ist. Bei der...

JimJim 16. Mär 2019

Genau darum geht es ja, dass man die Zahlungsinfrastruktur gar nicht nutzen will, sie...


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