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Musikstreaming: Soundcloud geht wohl das Geld aus

Das Berliner Startup Soundcloud findet laut einem Bericht keinen Investor. Ein Verkauf ist nun auch unterhalb der bisherigen Bewertung möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Soundcloud Go
Soundcloud Go (Bild: Soundcloud)

Das Berliner Unternehmen Soundcloud soll seit vergangenem Sommer erfolglos versuchen, eine Finanzierung von 100 Millionen US-Dollar zu bekommen. Das berichtet das Onlinemagazin Recode unter Berufung auf Unternehmenskreise. Nun prüfe die Unternehmensführung einen Verkauf zu einem günstigeren Preis.

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Zuvor wurde ein Preis von 700 Millionen US-Dollar für Soundcloud verlangt. Mit dieser Summe hatten die Investoren die Firma bisher bewertet. In das Unternehmen wurden rund 250 Millionen US-Dollar investiert. Ein Kaufpreis, der diese Summe nicht unterschreitet, sei nun denkbar. Hinter Soundcloud stehen die Investoren Union Square Ventures, Index Ventures und Kleiner Perkins.

Soundcloud ist unter Druck, obwohl der Markt für Streaming sich positiv entwickelt: Laut Angaben des Bundesverbands Musikindustrie vom März 2017 kommt Audio-Streaming mit 24,1 Prozent erstmals auf Platz zwei in Deutschland. Damit liegt das Musikstreaming vor den Downloads mit einem Marktanteil von 12,2 Prozent. Die CD mit einem Marktanteil von 53,8 Prozent führt weiter.

Spotify befand sich im September laut einem Bericht in fortgeschrittenen Übernahmeverhandlungen mit Soundcloud. Laut Recode ist nicht bekannt, warum es nicht zu einem Vertragsschluss kam.

Twitter kaufte Anteile

Im Juni 2016 investierte Twitter 70 Millionen US-Dollar in das Unternehmen.

Im Dezember 2016 brachte Soundcloud sein Abo-Angebot Soundcloud Go nach Deutschland. Gleichzeitig kam auch in Deutschland Werbung in die kostenlose Soundcloud-Version, während Soundcloud Go für 10 Euro im Monat werbefrei ist und die Möglichkeit bietet, Titel herunterzuladen.

Soundcloud hatte den Abo-Service zunächst im März 2016 in den USA gestartet. Zuvor konzentrierte sich der Anbieter auf Remixe und Songs, deren Rechte nicht bei den großen Labels liegen. Außerdem kann jeder Nutzer eigene Tondateien hochladen.

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Yian 21. Mär 2017

hab mich schon über das lange textlastige Erklärvideo gewundert. Dachte bisher...

AnonymerHH 15. Mär 2017

der unternehmenswert des geragen startup microsoft hat laut letztem quartalsbericht ihren...

pk_erchner 14. Mär 2017

Noch 5 Cent Heute ist doch die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne unter einem...

stiGGG 14. Mär 2017

Leider (aus meiner Sicht) sind meiner Erfahrung nach in letzter Zeit einige DJs von...

sn0 14. Mär 2017

Zahlungen an die Musikindustrie, Personalkosten und Mieten werden wohl die Ausschlagenden...


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