Abo
  • IT-Karriere:

Musikstreaming: Apple wirft Spotify falsche Angaben vor

Im Streit mit Spotify über Provisionen im App Store hat der US-Konzern Apple die Vorwürfe zurückgewiesen. Der Streamingdienst habe überhöhte Zahlen genannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple weist die Vorwürfe von Spotify zurück.
Apple weist die Vorwürfe von Spotify zurück. (Bild: Mike Segar/Reuters)

Der US-Konzern Apple hat im Streit mit dem Streamingdienst Spotify die erhobenen Vorwürfe offenbar zurückgewiesen. In seiner Stellungnahme an die EU-Kommission beschuldige Apple den schwedischen Musikdienst, wider besseres Wissen mit irreführenden Zahlen zu operieren, berichtete Spiegel Online. Spotify hatte im März dieses Jahres bei der EU eine Beschwerde wegen Wettbewerbsbehinderung eingereicht.

Stellenmarkt
  1. Mentis International Human Resources GmbH, Großraum Nürnberg
  2. BWI GmbH, Meckenheim

Dabei störte sich der Streamingdienst daran, dass Apple eine Provision in Höhe von 30 Prozent kassierte, wenn Kunden über eine App ein Abo abschlossen. Wenn das Abo weiterlief, reduzierte sich Apples Provision auf 15 Prozent. Damit sich Spotifys Einnahmen dadurch nicht verringerten, habe der Anbieter den Standardpreis von 10 Euro für das Abo erhöhen müssen, hieß es im März.

680.000 Nutzer betroffen

Laut Spiegel Online schrieb Apple in seiner Stellungnahme von Ende Mai, dass die Provision von 30 Prozent nur bei jenen Spotify-Kunden erhoben worden sei, die ihr Abo über Apples In-App-Kauffunktion von Gratis auf Premium umgestellt hätten. Diese Funktion sei aber nur von 2014 bis 2016 in der Spotify-App aktiv gewesen. In dieser Zeit hätten nur 680.000 Kunden davon Gebrauch gemacht. Für alle anderen Abo-Upgrades vorher und nachher habe Apple keine Provision verlangt.

Spotify hatte bereits auf die Provisionen reagiert und bot die Abobuchung nur noch abseits von Apples Buchungssystem an. Doch dabei habe es neue Probleme gegeben: Apple soll immer wieder Updates der Spotify-App unterbunden haben.

Apple verweist auf niedrigen Marktanteil

Darüber hinaus kritisiert der Musikstreamingdienst eine Ungleichbehandlung von Apple bei verschiedenen Apps. Wenn Apps wie Uber oder Deliveroo Umsätze erzeugten, behalte Apple keinen Anteil daran. Die Umsatzbeteiligung gebe es nur für Anbieter, die digitale Dienstleistungen anböten. Dadurch würden Uber und Deliveroo weniger Beschränkungen auferlegt als etwa Spotify.

Die EU-Kommission prüft inzwischen, ob Apple mit dem App Store seine Marktmacht missbraucht. Der US-Konzern weist zu seiner Verteidigung darauf hin, in der EU mit seinen iPhones lediglich über einen Marktanteil von rund 20 Prozent zu verfügen. Vorherrschend sind Smartphones mit Googles Betriebssystem Android. Auch sei der Dienst Apple Music bei den Streamingangeboten nicht dominant. Spotify hat nach eigenen Angaben mehr als 100 Millionen zahlende Kunden. Apple Music soll rund 50 Millionen Nutzer haben.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 529,00€

Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
    Transport Fever 2 angespielt
    Wachstum ist doch nicht alles

    Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
    Von Achim Fehrenbach

    1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
    2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
    3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

    In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
    In eigener Sache
    Golem.de bietet Seminar zu TLS an

    Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

    1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
    2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
    3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

      •  /