• IT-Karriere:
  • Services:

Musikstreaming: Apple Music gibt es jetzt auch für Android

Apple-Dienste sind meist für die Nutzer der hauseigenen Geräte ausgelegt, aber es gibt Ausnahmen: Jetzt kommt der neue Streamingdienst des iPhone-Konzerns Apple Music auch auf Smartphones mit Googles Android.

Artikel veröffentlicht am , dpa/Deutsche Presse-Agentur/
Apple macht Apple Music für Android-Geräte verfügbar.
Apple macht Apple Music für Android-Geräte verfügbar. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple macht seinen Musik-Streaming-Dienst Apple Music gut vier Monate nach dem Start auch für Nutzer des Google-Betriebssystems Android verfügbar. Der Konzern brachte die App wie angekündigt in Googles Downloadplattform Play Store. Es ist zunächst eine Betaversion, die noch nicht alle Funktionen enthält.

Stellenmarkt
  1. Gebr. Taskin Logistics GmbH, Sprockhövel
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Lörrach

Die Verfügbarkeit auf Android kann für Apple ein wichtiger Faktor sein, um mehr Nutzer für den neuen Musikdienst zu gewinnen. Das Google-System hat einen Marktanteil von rund 80 Prozent beim Smartphone-Absatz.

Apple kam nach Ablauf der dreimonatigen Probezeit für die ersten Nutzer seines Musikdienstes auf 6,5 Millionen zahlende Abokunden. Marktführer Spotify hat rund 20 Millionen Abokunden. Außerdem gibt es diverse andere Anbieter wie Napster, Deezer oder Juke. Auch Google selbst bietet einen Abo-Musikdienst an - er ist bereits auf Apples iPhones verfügbar. Wenn Abos auf Android-Geräten abgeschlossen werden, muss Apple dem Internetkonzern die üblichen 30 Prozent des Betrages abgeben.

Android 4.3 wird mindestens vorausgesetzt

Apple habe sich bemüht, eine App zu entwickeln, die sich den Gepflogenheiten von Android-Anwendungen komplett anpasst, sagte der zuständige Manager Eddy Cue dem Technologieblog Techcrunch. Sie braucht mindestens Android 4.3 als Systemversion und könnte damit auf rund zwei Dritteln der aktiven Geräte laufen.

Apple bietet Dienste meist vor allem mit Blick auf Nutzer der hauseigenen Geräte an, aber es gab Ausnahmen. Apple machte seine Downloadplattform iTunes im Jahr 2003 auch für Windows-PCs verfügbar. Das war allerdings, bevor Apple vor allem mit dem iPhone einen großen eigenen Kundenstamm von Hunderten Millionen Nutzern aufgebaut hatte.

Unterdessen könnte sich der Wettbewerb in dem Geschäft weiter zuspitzen: Der bisher nur in den USA verfügbare Internet-Radiodienst Pandora arbeitet laut einem Medienbericht an der internationalen Expansion. Das Unternehmen lote den Erwerb von Übertragungsrechten für weitere Regionen aus, zunächst sei Großbritannien im Blick, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Das Streaming, bei dem die Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird, war lange ein Nischengeschäft, gewann dann aber schnell an Bedeutung. Beim weltgrößten Musikkonzern Universal Music etwa stiegen die Streaming-Erlöse in den ersten neun Monaten dieses Jahres um ein Drittel.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (bei razer.com)
  2. 26,73€ (bei otto.de)
  3. 57,99€
  4. 289,00€ (Bestpreis!)

Anonymer Nutzer 12. Nov 2015

So schnell kanns gehen.. nein wartet,,, das zählt nicht, Streaming ist ja soo modern und...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Ring Fit Adventure angespielt

Mit Ring Fit Adventure können Spieler auf der Nintendo Switch einen Drachen bekämpfen - und dabei gleichzeitig Sport machen.

Nintendo Ring Fit Adventure angespielt Video aufrufen
Deep Fakes: Hello, Adele - bist du's wirklich?
Deep Fakes
Hello, Adele - bist du's wirklich?

Mit Deep Fakes wird geblödelt, gehetzt und geputscht. Bedrohen Videos, die vorgaukeln, Stars und Politiker zu zeigen, die Demokratie? Möglich, nur anders, als wir denken.
Eine Analyse von Meike Laaff

  1. Machine Learning Kalifornien will gegen Deep-Fake-Pornografie vorgehen
  2. Machine Learning Tensorflow 2.0 macht Keras-API zum zentralen Bestandteil
  3. Neural Structured Learning Tensorflow lernt auf Graphen und strukturierten Daten

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

    •  /