• IT-Karriere:
  • Services:

Virtuelle Ambientmusiker?

Was ist nun vom Verdacht zu halten, dass Streaminganbieter selbst teilweise "Fake-Künstler" erschaffen und auf Playlisten zugeschnittene Songs produzieren? Produzent Tautorat meint: "Das machen die auch. Die Songs werden teilweise sogar automatisiert erstellt. Aber das findet noch nicht im Pop-Kontext statt, sondern eher auf Ambient- und Meditations-Playlisten."

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg

Michael Krause, Managing Director bei Spotify für Zentraleuropa, sagte dem Magazin Musikexpress, die Produktion eigener Musik seines Streamingdienstes sei "nicht geplant". Er befürwortet jedoch Playlisten mit "funktionaler Musik, kuratiert von unserer Redaktion".

Doch die Option, mit automatisierten Abläufen oder künstlicher Intelligenz (KI) Musik zu produzieren, kann auch zu sehr spannenden neuen Soundkreationen führen. So hat die in Berlin lebende US-Künstlerin Holly Herndon auf ihrem neuen Album Proto ein KI-System namens Spawn eingesetzt. Es wurde "mit meiner Stimme trainiert", sagte sie im Deutschlandfunk. In Stücken wie Godmother taucht die KI-Stimme als eigenständiges Mitglied des Ensembles auf.

Insgesamt erscheint der digitale Wandel für Musikindustrie wie auch viele Popkonsumenten also positiv. Der Einbruch bei CD- und Download-Verkäufen wurde aufgefangen durch besser funktionierende Bezahlsysteme. Davon können allerdings vor allem junge, noch wenig bekannte Musiker kaum leben. "In der Tat sind die Einkünfte über Streaming marginal im Vergleich zu früher mit physischen Tonträgern", sagt Professor Dahmen.

Öffentliche Klagen seien dennoch fast nur "bei der Generation, die in Vor-Streaming-Zeiten gutes Geld verdient hat", zu hören. Jüngere Musiker arrangierten sich - beispielsweise mit der Gründung einer eigenen Plattenfirma wie die an der Popakademie in Mannheim ausgebildete, jetzt sehr erfolgreiche Popsängerin Alice Merton, betont Dahmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Musikmarkt: Pop im Zeichen der 31 Sekunden
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

okinana 07. Aug 2019

Was Deutschrapper besser machen als andere: Sie kaufen sich mutmaßlich Fake-Streams, um...

neocron 06. Aug 2019

hui, ein Moechtegern-Musikkenner ... alles scheisse, ausser der Mist, den man selbst...

dbettac 06. Aug 2019

Das ist nicht anders als vor 20, 30,40 usw. Jahre. Nur dass die Zeit den absoluten Müll...

Hotohori 02. Aug 2019

Nur noch ist etwas übertrieben, aber es hat eine unschöne Größe angenommen. Wie überall...

Hotohori 02. Aug 2019

Onehitwonder ist doch wurst, wenn dieses eine Stück gut ist, macht das doch nichts, dann...


Folgen Sie uns
       


    •  /