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Musikindustrie: Youtube-mp3.org ist offline

Wie erwartet hat der Streamripper Youtube-mp3.org offline gehen müssen. Jetzt will der Bundesverband Musikindustrie das Recht auf Privatkopie abschaffen, denn der Dienst war eine in Deutschland ansässige Website.

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Aus einer früheren Kampagne der Betreibers gegen die Abschaltung
Aus einer früheren Kampagne der Betreibers gegen die Abschaltung (Bild: Philip Matesanz)

Die Musikindustrie hat erreicht, dass der größte Streamripper-Dienst Youtube-mp3.org im Internet nicht mehr erreichbar ist. Das gab der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am 7. September 2017 bekannt. Zuvor wurde berichtet, das in einer Klage der Verbände IFPI (International Federation of the Phonographic Industry), RIAA (Recording Industry Association of America) und BPI (British Phonographic Industry) gegen den deutschen Betreiber eine Einigung für die Schließung des Dienstes erzielt wurde.

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Die Musikkonzerne und Labels UMG Recordings, Capitol Records, Warner Bros., Sony Music, Arista Records, Atlantic Records und andere hatten die Klage beim California District Court eingereicht. Der deutsche Betreiber Philip Matesanz und seine Firma PMD Technologies UG müssen eine nicht genannte Zahlung an die Musikindustrie leisten.

BVMI-Geschäftsführer Florian Drücke sagte: "Vergleichbare Angebote im Netz werden ihr 'Geschäftsmodell' vor diesem Hintergrund noch einmal eingehend hinterfragen müssen." In Deutschland sei die Streamripping seit Jahren etabliert, "weil bei uns, anders als etwa in den USA oder Großbritannien, die Privatkopie grundsätzlich erlaubt ist, was die Rechtsdurchsetzung in diesem Umfeld erschwert."

Rechtslage in Deutschland

Ein entsprechender Entwurf liege auf europäischer Ebene vor und der Bundesverband Musikindustrie erwarte "diesbezüglich Unterstützung seitens der Bundesregierung".

In Deutschland gilt die Regelung in Paragraf 53, Absatz 1, des Urheberrechtsgesetzes. Der Paragraf erlaubt "einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern, sofern sie weder unmittelbar noch mittelbar Erwerbszwecken dienen, soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird".

Der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) und Gerd Billen, damals Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), hatten bereits vor vier Jahren ein neues Urheberrecht gefordert. Kern war das Recht auf Privatkopie, das als unabdingbares, vollwertiges Nutzerrecht gesetzlich verankert werden sollte.



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css_profit 19. Sep 2017

Ähm. Ja. Nur die Videos die mich interessieren gibt es gar nicht bei Spotify... ohohoh...

css_profit 19. Sep 2017

Rechtlich sei das eine Privatkopie. Und auch die AGB zähle nicht weil - wenn man nicht...

Proctrap 08. Sep 2017

das trifft nicht auf das zu wovon ich schrieb: http://yt-dl.org/

My1 08. Sep 2017

sowieso rippen ist allein schon deswegen wichtig da CDs und datenträger im allgemeinen...

My1 08. Sep 2017

zumindest im digitalen hat man zumindest in der regel die möglichkeit lieder einzeln zu...


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