Musikdienst: Apple streamt nur mit 256 KBit/s und erlaubt Offline-Nutzung

Der neue Musikstreamingdienst Apple Music erlaubt das Herunterladen von Alben für die Offline-Nutzung, doch das Streaming erfolgt nur mit 256 KBit/s. Das ist eine geringere Datenrate als bei der Konkurrenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Music-Präsentation
Apple-Music-Präsentation (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Zahlenden Abonnenten von Apple Music sei es möglich, komplette Alben ebenso wie einzelne Songs offline anzuhören, erklärte Apple dem Webmagazin Recode. Das dürfte vor allem für Anwender wichtig sein, die sich nicht ständig in der Nähe eines WLAN-Hotspots aufhalten - und sonst die Kontingente ihrer mobilen Datentarife massiv belasteten.

  • Apple Music ist in iTunes integriert. (Bild: Apple)
  • Ein Algorithmus liefert Musikempfehlungen. (Bild: Apple)
  • Neue Lieder und Künstler können entdeckt werden. (Bild: Apple)
  • Künstler können einen neuen Remix oder exklusive Backstage-Bilder und Videos teilen. (Bild: Apple)
Apple Music ist in iTunes integriert. (Bild: Apple)

Mittlerweile hat Apple auch die sonstigen Funktionen seines Streamingdienstes, der Ende Juni 2015 startet, in einer Tabelle aufgelistet. Wer zahlendes Mitglied ist und 10 US-Dollar im Monat ausgibt, kann alle Titel aus der Apple-Music-Bibliothek anhören, Playlisten erzeugen und die Songs für die Offline-Nutzung herunterladen. Ob der Nutzer wie bei Spotify Premium alle 30 Tage einmal online gehen muss, um die Musik weiter hören zu können, ist nicht bekannt. Doch eine ähnliche Regelung ist sinnvoll, damit Anwender nicht die kostenlose Testphase nutzen, um enorme Mengen Musik herunterzuladen, dann zu kündigen und die Musikstücke für immer nutzen zu können.

Die Streams werden nur in einer recht niedrigen Bitrate gestreamt. Slashgear hat herausgefunden, dass Apple nur mit 256 KBit/s streamt. Beats Music verwendete genau wie Spotify und Google Play hingegen eine Bitrate von bis zu 320 KBit/s. ITunes bietet allerdings auch nur 256 KBit/s. Es ist davon auszugehen, dass Apple mit AAC streamt, weil der gesamte iTunes-Katalog in diesem Format betrieben wird. Und AAC ist dafür bekannt, auch bei niedrigeren Bitraten vergleichbare Qualität wie MP3 zu liefern

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Teralios 12. Jun 2015

Lesen und Verstehen sind auch heute primär immer noch zwei paar verschiedener Schuhe...

Anonymer Nutzer 12. Jun 2015

Glaub was du lustig bist, ist mir egal. Ich weiß daß ich deutliche Qualitätsunterschiede...

Anonymer Nutzer 12. Jun 2015

Wer bitte braucht ein Kabel von 10 Metern? <.< In der Regel hat man die Geräte in der...

jo-1 12. Jun 2015

Da wäre ich mir nicht so sicher - was aktuell an "Musik" produziert wird ist i.d.R. viel...



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