• IT-Karriere:
  • Services:

Musikstreaming: Spotify will mehr von seinen Nutzern wissen

Personalisierung gilt als der Schlüssel für den Erfolg von Musikdiensten. Dafür müssen die Anbieter viel über ihre Nutzer wissen, wie die neuen Datenschutzregeln bei Spotify zeigen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Will mehr Informationen von seinen Nutzern: Spotify
Will mehr Informationen von seinen Nutzern: Spotify (Bild: Steve Haak/Golem.de)

Der Musikdienst Spotify will deutlich mehr über seine Nutzer erfahren. "Mit Ihrer Zustimmung erfassen wir Informationen, die Sie auf Ihrem Mobilgerät gespeichert haben. Dazu gehören Kontakte, Fotos oder Mediendateien", heißt es in einer neuen Fassung der Datenschutzbestimmungen, der die Kunden zustimmen müssen, um den Service weiter zu nutzen.

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, Dresden
  2. OEDIV KG, Bielefeld

An Ortungsdaten ist die schwedische Firma ebenso interessiert: Abhängig von den Einstellungen "können wir auch Informationen zu Ihrem Standort über beispielsweise die GPS-Daten Ihres Mobilfunkgeräts oder andere Formen der Lokalisierung mobiler Geräte wie zum Beispiel über Bluetooth erfassen". Andere Nutzer von Spotify-Diensten könnten über den Standort benachrichtigt werden.

Zugang zu Sensordaten

Erfasst werden auch Informationen von Sensoren - etwa "Daten über die Geschwindigkeit Ihrer Bewegungen, beispielsweise, ob Sie laufen, gehen oder unterwegs sind". Spotify bietet inzwischen an, beim Joggen den Rhythmus der Musik an das Tempo des Läufers anzupassen. Das geht nicht ohne Zugang zu Sensordaten.

Mit den neuen Daten solle der Service für die Nutzer verbessert und neue Angebote entwickelt werden, erklärte Spotify in einem Blogeintrag vor Einführung der Regeln. Die Personalisierung der Songauswahl gilt als der Schlüssel für den Erfolg künftiger Musikdienste. Die Vision ist, dass dem Nutzer aus Millionen Titeln die passende Musik zur aktuellen Tageszeit, Situation, Beschäftigung oder sogar Stimmung präsentiert werden kann. Dafür müssen die Anbieter zugleich viel über die Kunden wissen.

Datenschutz ist Spotify nicht egal

Spotify gilt als Marktführer unter den neuen Streamingdiensten, die Musik direkt aus dem Netz abspielen. Der Service hat 75 Millionen Nutzer, von denen 20 Millionen zahlende Abokunden sind. Zugleich wächst die Konkurrenz: Ende Juni stieg auch Apple in das Geschäft ein und kam in der noch laufenden Gratis-Probezeit auf elf Millionen Nutzer binnen eines Monats.

Spotify hatte bei der Ankündigung der Änderungen versichert, dass man für das Teilen von Orten, Fotos und Kontakten einzeln die Erlaubnis der Nutzer einholen werde - oder sie über Möglichkeiten informieren, dies abzustellen. Datenschutz und die Sicherheit der Daten hätten höchste Priorität.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (PS4, Xbox One, Nintendo Switch)
  2. (u. a. Persona 4 - Golden Deluxe Edition für 14,99€, Bayonetta für 4,99€, Catherine Classic...

Johnny Cache 24. Aug 2015

Ich höre jetzt dank Geolock in Deutschland höchst illegal über Pandora.com. Vor allem...

4Markus 24. Aug 2015

Neben der hier diskutierten Datenschutzänderung stösst mir ein weiteres, in meinen Augen...

Parodontose 24. Aug 2015

Alle Firmen, die praktische Sachen anbieten sind generell unverdächtig. Beispiele...

Anonymer Nutzer 24. Aug 2015

Ich brauch keine App die mir sagt wo meine Freunde sind. Wir sagen uns gegenseitig...

Honorme 22. Aug 2015

Dann halt dein Mund wenn du keine Ahnung hast ;-)


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020) Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

    •  /