Abo
  • Services:

Musik-Streaming: Kim Dotcoms ehemaliger Dienst Baboom ist gestartet

Neben Spotify, Apple Music und Tidal gibt es jetzt einen weiteren Musikstreaminganbieter auf dem Markt: Baboom. Gegründet wurde der Dienst von Internetunternehmer Kim Dotcom. Dieser verließ das Projekt im vergangenen Jahr jedoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Hat Baboom gegründet: Kim Dotcom
Hat Baboom gegründet: Kim Dotcom (Bild: Kim Dotcom)

Kostenlos streamen mit Werbung oder bezahltes Abo: Auf den ersten Blick unterscheidet den Musikstreamingdienst Baboom nichts von Konkurrenten wie Spotify und Tidal. Die Plattform wurde vom ehemaligen Megaupload-Gründer Kim Dotcom bereits 2011 erwähnt. Dotcom stieg im vergangenen Jahr aus, das Projekt wurde weitergeführt, jetzt ist der Dienst gestartet.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Reutlingen
  2. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen

Die Unterschiede zu anderen Plattformen? Baboom beteiligt die Künstler nach eigenen Angaben mit 90 Prozent an den Einnahmen. Zum Vergleich: Bei Spotify sind es laut einer Studie rund 7 Prozent. Künstler werden nach Abrufen ihrer Songs bezahlt.

Baboom nennt sein Honorarmodell Fair Trade Streaming. Egal wie oft ein Song abgespielt wird, die Künstler sollen zu gleichen Teilen an den Einnahmen beteiligt werden. Mit einem Analysewerkzeug erhalten die Künstler volle Kontrolle über ihre Einnahmen.

Preise selbst festlegen

Baboom bietet seinen Nutzern zwei Modelle an. Der kostenlose Zugang enthält Werbeunterbrechungen. Die Nutzer haben die Möglichkeit, bis zu 100 Songs in eine Liste zu sortieren. Außerdem können Lieder gekauft werden. Einzelne Songs kosten zwischen 0,74 und 1,11 US-Dollar. Das sind Mindestpreise. Nutzer können auch einen selbstfestgelegten höheren Beitrag zahlen. Die Lieder dürfen nach dem Kauf auf die eigenen Geräte heruntergeladen werden.

Für 10 US-Dollar pro Monat erhalten Nutzer einen werbefreien Account und dürfen unbegrenzt Musik herunterladen. Außerdem erhalten die Nutzer Zugang zu "exklusiven Inhalten".

Wie viele Lieder Baboom in seiner Bibliothek hat, ist nicht bekannt. Große Künstler sind nicht dabei. Der Musikkatalog besteht aus Liedern von eher unbekannten Indie-Labeln und Künstlern.

Megabox heißt Baboom

Baboom war 2011 unter dem Titel Megabox entwickelt worden und wurde später umbenannt. Im September 2012 verriet Dotcom Details zu Baboom. Im vergangenen Jahr stieg der Internetunternehmer aus dem Projekt aus.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

miauwww 19. Aug 2015

Solch ein Funktion finde ich ganz gut.

Djinto 19. Aug 2015

Mea Culpa, das "keine Großen/Indie" habe ich in der Tat überlesen.

DyaGladz 18. Aug 2015

Nichts zu danken^^. Ich hab jetzt auch einen Download mit FLAC gefunden, der ist aber...

Marentis 18. Aug 2015

*Seufz* das stimmt so nicht. Auch der Urheber kann das ausschließliche Nutzungsrecht...

Anonymer Nutzer 18. Aug 2015

Wenn er so wäre, wie du sagst, warum muss er sich dann mit den US-Behörden herumärgern...


Folgen Sie uns
       


Odroid Go - Test

Mit dem Odroid Go kann man Doom spielen - aber dank seines ESP32-Mikrocontrollers ist er auch für Hard- und Softwarebastler empfehlenswert.

Odroid Go - Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
    El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

    Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
    Von Michael Wieczorek

    1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

    Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
    Machine Learning
    Wie Technik jede Stimme stehlen kann

    Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
    Ein Bericht von Felix Lill

    1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
    2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
    3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

      •  /