Musik-Streaming: Apple einigt sich offenbar mit Indie-Labels

Einigung in letzter Minute: Apple soll kurz vor dem Start seines Musik-Streaming-Dienstes Apple Music mit wichtigen unabhängigen Plattenfirmen Verträge geschlossen haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Soll auch Indie-Labels unter Vertrag haben: Apple.
Soll auch Indie-Labels unter Vertrag haben: Apple. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Apple Music soll kommende Woche mit Musik von Labels aus den Verbänden Merlin Network und Beggars Group starten. Das berichtet das Branchenmagazin Billboard unter Berufung auf Insider-Kreise. Eine offizielle Stellungnahme von Apple steht noch aus.

Beggars habe Labels wie 4AD, XL, Matador und Rough Trade unter Vertrag, schreibt Billboard. Damit kämen Künstler wie Radiohead, Arcade Fire und Adele zum Musikangebot dazu. Merlin Network betreue 20.000 Labels und Vertriebe weltweit, heißt es.

Zuvor hatte Apple auf öffentliche Kritik von Künstlern, Labels und Verbänden reagiert und den Vertragspartnern auch während der dreimonatigen Testphase von Apple Music Geld zugesichert. Apples Verträge sahen eine dreimonatige kostenlose Probezeit des Dienstes vor, in denen der US-Konzern keine Lizenzgebühren an die Musikunternehmen und ihre Künstler zahlen wollte.

Der Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT) begrüßte Apples Reaktion auf die Kritik. "Das Ergebnis zeigt, dass die unabhängige Musikbranche gemeinsam mit ihren Künstlerinnen und Künstlern viel erreichen kann und nicht sofort in jeden Apfel beißen muss", sagte VUT-Geschäftsführer Jörg Heidemann.

30 Millionen Songs für 10 US-Dollar pro Monat

Apple Music soll am 30. Juni starten. Der Dienst soll für Windows, OS X und iOS verfügbar sein. Im Herbst sollen eine Android- und eine Apple-TV-Version folgen. Die ersten drei Monate sind kostenlos, danach kostet Apple Music monatlich 10 US-Dollar, für die Familienoption, bei der bis zu sechs Personen unabhängig voneinander den Musik-Streamingdienst nutzen können, beträgt der Preis 15 US-Dollar.

Im Streaming-Dienst Apple Music werden zum Start nach Angaben von Apple über 30 Millionen Songs verfügbar sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. Windows 11: Microsoft testet Copilot im Autostart
    Windows 11
    Microsoft testet Copilot im Autostart

    Die KI-App könnte künftig automatisch starten, wenn Windows 11 lädt. Standardmäßig ist das Feature aktiviert, kann aber abgewählt werden.

  2. Fast 20 Funktionen fallen weg: Google macht den Google Assistant dümmer
    Fast 20 Funktionen fallen weg
    Google macht den Google Assistant dümmer

    Alles rund um Google Assistant und smarte Lautsprecher wird schlechter gemacht: Noch in diesem Monat werden fast 20 Funktionen gestrichen.
    Ein Bericht von Ingo Pakalski

  3. Astronomie: Die Lavalandschaft eines doppelgesichtigen Exoplaneten
    Astronomie
    Die Lavalandschaft eines doppelgesichtigen Exoplaneten

    Auf der einen Seite eine Lavawelt, auf der anderen tiefe Finsternis - so soll ein kürzlich entdeckter Exoplanet aussehen. Zudem ist HD 63433 d relativ jung - im Vergleich zur Erde.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /