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Muse Spark 1.3: Meta startet KI-Agenten für Mails, Einkäufe und Reisen

Metas KI-Agent bekommt Zugriff auf E-Mails, Zahlungen und persönliche Daten, soll aber ohne Zustimmung nicht nach außen handeln dürfen.
/ Mike Faust
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Der KI-Agent Muse ist zunächst nur in den USA verfügbar. (Bild: INA FASSBENDER / AFP via Getty Images)
Der KI-Agent Muse ist zunächst nur in den USA verfügbar. Bild: INA FASSBENDER / AFP via Getty Images

Meta hat den persönlichen KI-Agenten Muse vorgestellt, der Menschen bei ihren täglichen Aufgaben unterstützen soll. Wie Meta in einer Pressemitteilung erklärt(öffnet im neuen Fenster), soll der Agent E-Mails versenden, Reisen buchen, Formulare ausfüllen, Einkäufe erledigen und im Auftrag des Nutzers verhandeln können.

Der KI-Agent basiert auf Muse Spark 1.3 und ist zunächst nur für Nutzer in den USA verfügbar. Muse läuft in einem eigenen Browser auf einer dedizierten virtuellen Maschine in Metas Cloud und kann über iOS, Android, das Internet oder Whatsapp verwendet werden. Später soll der Agent auch auf Metas KI-Brillen kommen.

Bei zeitintensiven Prozessen arbeitet der Agent im Hintergrund weiter und meldet sich erst zurück, wenn sich etwas ändert oder eine ausdrückliche Genehmigung erforderlich ist. Für Bestellungen und Zahlungen nutzt Muse das System Link von Stripe, das Einmal-Kreditkarten generiert, um die tatsächlichen Kartendaten im Internet zu verbergen.

Anbindung an Shopify und 1Password geplant

Zusätzlich sollen spezielle Käuferschutzmechanismen Transaktionen absichern. Passwörter und OAuth-Tokens bleiben laut Meta außerhalb des eigentlichen Agenten gespeichert. Zudem werden Anbindungen an den Shopify-Dienst Shop Pay und den Passwort-Manager 1Password vorbereitet. Der Agent merkt sich zudem persönliche Vorlieben, um unaufgefordert Vorschläge wie etwa Einkaufslisten oder Menüpläne zu generieren.

Laut Meta prüft ein separat auf dem System laufendes Sentinel-Programm alle ausgehenden Internetaktivitäten des Agenten und holt bei sensiblen Aktionen die Erlaubnis des Nutzers ein. Einem Reuters-Bericht zufolge(öffnet im neuen Fenster) luden Testversionen von Muse aber dennoch vertrauliche Informationen ohne Erlaubnis hoch. In mindestens einem Fall soll Muse zudem Schutzmechanismen umgangen und persönliche iCloud-Fotos offengelegt haben.

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