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Muse Code: Meta stellt Konkurrenz zu Claudes Programmier-KI vor

Mit Muse Code sollen Kunden Games, Webseiten und Apps erstellen können. Metas KI-Agent soll vor allem weniger kosten.
/ Oliver Nickel
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Metas KI hilft bei der Programmierung. (Bild: Pixabay.com)
Metas KI hilft bei der Programmierung. Bild: Pixabay.com / Pixabay-Inhaltslizenz

Meta hat den neuen Coding-Agenten Muse Code(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Es handelt sich um ein auf Programmierung ausgelegtes Tool, das ein Konkurrenzprodukt zu Anthropics Claude Code darstellen soll. Muse Code basiert auf dem Modell Muse Spark 1.2(öffnet im neuen Fenster) und soll laut Hersteller besonders effizient arbeiten.

Im Vergleich zum Standard-Muse benötigt Muse Code bei einem Kontextfenster von einer Million Token weniger Rechenleistung. In einem Beispiel sind das Kosten von etwa 0,2 US-Dollar für Muse Code im Vergleich zu 4,2 US-Dollar beim Muse Spark 1.2. Muse Code kann komplett über das Terminal gesteuert werden.

Auf der Webseite zum Agenten beschreibt Meta Muse Code als sinnvolles Tool für das Programmieren von Webseiten oder kleinen Games. Auch Videodateien sollen sich editieren lassen. Der vom Agenten erstellte Code kann zudem eingesehen und durchgeführte Schritte können manuell geprüft werden. Nutzer sollen so auch KI-Entscheidungen besser nachvollziehen können.

Muse Spark als Konkurrenz zu Claude Opus 5

Mehrere Muse-Code-Agenten sollen parallel laufen können. Diese bearbeiten jeweils einen unterschiedlichen Task einer komplexeren Aufgabenstellung. Während ein Agent Code schreibt, kann ein weiterer Agent als Planer eingesetzt werden.

Muse Code wird aktuell als Beta und Teil von Muse Spark 1.2 angeboten. Das Modell wurde vor allem im Bereich der Programmierfähigkeiten verbessert und nähert sich laut Metas selbst ausgesuchten Benchmarks dem Modell Claude Opus 5 an. Wie gut das System in der Praxis ist, wird sich zeigen.


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