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Muse Charm und VR Glasses: Meta zeigt Tamagochi-ähnliches KI-Gadget und VR-Brille

Die Meta VR Glasses lagern ihre Hardware in einem Puck aus und mit dem Muse Charm lässt sich die KI um den Hals tragen.
/ Mike Faust
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Das KI-Gadget Muse Charm soll zum Weihnachtsgeschäft 2026 auf den Markt kommen. (Bild: Meta)
Das KI-Gadget Muse Charm soll zum Weihnachtsgeschäft 2026 auf den Markt kommen. Bild: Meta

Meta entwickelt mit dem Muse Charm ein eigenständiges KI-Hardware-Gadget, das ohne Smartphone oder App-Entsperrung genutzt werden kann. Wie auf der Ankündigungsseite zu sehen(öffnet im neuen Fenster) ist, ähnelt das Gerät einer etwas größeren Smartwatch ohne Armband und ist mit einem großen Display, einem Trageband, einer Kamera, Mikrofonen und einem Fingerabdrucksensor an der Oberseite ausgestattet.

Der im Gerät integrierte KI-Agent Muse ist darauf ausgelegt, alltägliche Aufgaben eigenständig zu erledigen, darunter das Suchen von Angeboten, das Vornehmen von Reservierungen, die Verwaltung von E-Mail-Postfächern sowie die Ausführung von Computerbefehlen.

Meta plant, das Gadget rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft im Dezember 2026 auf den Markt zu bringen, obwohl sich die Entwicklung derzeit noch in einer frühen Phase befindet. Angaben zum Preis gab es bisher nicht.

Ultraleichte VR-Brille von Meta

Bei den ebenfalls vorgestellten Meta VR Glasses(öffnet im neuen Fenster) handelt es sich um eine neue Virtual-Reality-Brille, die mit einem Gewicht von etwa 100 Gramm rund fünfmal leichter ist als etwa die Meta Quest 3. Diese Leichtigkeit wird durch ein zweigeteiltes System ermöglicht, bei dem die Brille selbst nur die Sensoren und Displays beherbergt und die Recheneinheit, Akku und Speicher in einem externen Puck ausgelagert sind.

Zur Ausstattung gehören ein 5K-Micro-OLED-Display, kompakte Pancake-Linsen sowie Dolby Vision und Dolby Atmos. Die Meta VR Glasses bietet als erstes Imax-Enhanced-zertifiziertes VR-Gerät ein virtuelles Heimkino für 3D-Filme sowie Livesportübertragungen in 8K-Auflösung und 180-Grad-Sicht.

Darüber hinaus dient die Brille als mobiler Arbeitsplatz mit mehreren virtuellen Bildschirmen, verwandelt flache Oberflächen in Tastaturen und unterstützt fotorealistische Hologrammanrufe über Plattformen wie Whatsapp und Zoom.

Angetrieben wird die Brille von Qualcomms Snapdragon Reality Elite Prozessor. Die Bedienung erfolgt über Sprache mithilfe von Meta AI, Blicksteuerung und Handgesten. Der Verkaufsstart der VR-Brille ist für das Frühjahr 2027 zum Preis von 1.300 US-Dollar (circa 1.143 Euro) angesetzt. Eine ähnliche Brille zeigte auch Snap auf dem Snapdragon Summit 2026.


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