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Das unbemannte Schiff Revolt: Der Computer wird nicht müde oder seekrank.
Das unbemannte Schiff Revolt: Der Computer wird nicht müde oder seekrank. (Bild: DNV GL)

Massengut fährt ohne Besatzung

Gedacht ist das System in erster Linie für Massengutfrachter, Schiffe, die etwa Kohle, Erz oder Getreide transportieren. Diese sind deutlich langsamer als etwa Container- oder Kreuzfahrtschiffe. Massenguttransport macht aber etwa die Hälfte des weltweiten Schiffsverkehrs aus.

  • Das unbemannte Schiff Revolt (Bild: DNV GL)
  • revolt hat einen Elektroantrieb und soll in Norwegen eingesetzt werden. (Bild: DNV GL)
  • Das Schiff ist 60 Meter lang und kann 100 Standardcontainer transportieren. (Bild: DNV GL)
Das unbemannte Schiff Revolt (Bild: DNV GL)

Güter wie Erz oder Kohle sind meist nicht an Termine gebunden. Die Schiffe, die sie transportieren, eigenen sich deshalb gut für das Slow Steaming: Sie fahren langsamer und sparen dabei Treibstoff. Viele Schiffe werden mit Schweröl betrieben, das die Umwelt mehr belastet als Treibstoff für Autos. Slow Steaming könnte also helfen, die Schadstoffbelastung durch Schiffe zu verringern.

Langsam dauert länger

Allerdings verlängert die Langsamfahrt die Reisedauer. Das macht sie wiederum unattraktiv - für die Seeleute, die dann noch länger auf See sind, aber auch für die Reeder: Wenn die Besatzung länger im Einsatz ist, wird sie auch länger bezahlt. Ein Schiff, das mit weniger Treibstoff und ohne Besatzung auskommt, ist für einen Reeder hingegen interessant.

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Munin plant zwar mit Massengutfrachtern - aber die eigneten sich aus betrieblichen Gründen gar nicht so gut für den unbemannten Verkehr, wie Burmeister zugibt: "Für den Start der unbemannten Schiffe ist es vorteilhaft, dass man eine Linienverbindung findet." Die jedoch komme beim Massenguttransport kaum vor. Das sei hauptsächlich ein Chartergeschäft mit Bedarfsverkehr.

Containerfrachter sind besser geeignet

Containerfrachter würden sich eher für Linienverkehr eignen. Der meiste Containerverkehr bei uns findet zwischen Europa und Asien statt. Auf dieser Route muss ein Schiff den englischen Kanal, die Straße von Gibraltar, den Suezkanal und die Straße von Malakka passieren - alles sehr anspruchsvolle und stark frequentierte Passagen.

Ideal wäre das Szenario, von dem Logistiker schon lange träumen davon: Sie wollen schwimmende Plattformen auf See errichten, die von Frachtern angelaufen werden, die noch größer sind als die heutigen. Deren Größe und Tiefgang werden unter anderem durch die Schleusen des Panamakanals bestimmt oder durch die Tiefe der Fahrrinne von Schifffahrtswegen wie der Elbe.

Feeder bringen Container an Land

Die Riesenfrachter pendeln nur zwischen den schwimmenden Containerhäfen. Kleinere Schiffe, sogenannte Feeder, übernehmen den Transport zum Land. Für ein solches Szenario wären unbemannte Schiffe gut geeignet, sagt Burmeister.

Einer bestimmten Gruppe von Menschen dürfte das alles hingegen gar nicht passen.

 Das Schiff der ZukunftUnbemannte Schiffe sind kein Geschäft für Piraten 

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QuoQuoRoots 23. Mär 2015

Was die Projektmacher aus dem Artikel anscheinend völlig übersehen haben: Es gibt bei...

Der Held vom... 21. Mär 2015

Allerdings ist selbst die stockbesoffenste Crew nicht für Schäden verantwortlich, die...

Henrivb 21. Mär 2015

Leider scheinen weder die Forscher noch die Journalisten die solche Artikel verfassen von...

DLichti 18. Mär 2015

Davon bin schon ausgegangen. Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das...

ha00x7 18. Mär 2015

Der höhere Seemann hat meistens nautik studiert, kann also noch prima woanders Arbeit...



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