Multiroom-Lautsprecher: Sonos-App spielt bald keine lokale Musik mehr vom iPhone ab

Sonos entfernt eine Funktion aus seinem Lautsprecher-Ökosystem. Bald wird es nicht mehr möglich sein, lokale Musik vom iPhone auf einem Sonos-System abzuspielen. Diese Funktion bleibt dann den Sonos-Lautsprechern mit Airplay-2-Unterstützung vorbehalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf dem One können über Airplay 2 weiterhin Inhalte vom iPhone abgespielt werden.
Auf dem One können über Airplay 2 weiterhin Inhalte vom iPhone abgespielt werden. (Bild: Sonos)

Schlechte Nachrichten für Sonos-Kunden, die iOS-Geräte nutzen: Es wird bald nicht mehr möglich sein, lokale Inhalte von einem iPhone oder iPad auf jedem Sonos-Lautsprecher abspielen zu können. Darüber hat Sonos im eigenen Supportforum informiert. Den Schritt begründet Sonos damit, dass die Funktion mit neueren Versionen von iOS zu unzuverlässig geworden sei. Daher habe man sich entschieden, diese Möglichkeit langfristig nicht mehr anzubieten. Derzeit ist die Rede davon, dass die Funktion in den kommenden Monaten entfernt werde, einen genaueren Zeitraum nennt Sonos dafür nicht. Inhalte von Musik-Streamingdiensten lässt sich weiterhin nutzen.

Wer Sonos-Lautsprecher besitzt, die Airplay 2 unterstützen, ist davon nicht betroffen und kann weiterhin Musik vom iPhone oder iPad auf den Sonos-Geräten abspielen. Im Juli 2018 hatte Sonos einige seiner Lautsprecher mit einem Firmware-Update versehen, damit diese Apples Airplay 2 unterstützen.

Allerdings blieben ältere Sonos-Modelle davon ausgenommen. Der Hersteller begründet das damit, dass die älteren Modelle dafür nicht genügend Leistung bieten würden. Die Modelle Play 1, Play 3, Play 5 der ersten Generation sowie die Playbar bieten somit keine Unterstützung für Airplay 2. Zu den unterstützten Modellen gehören One, Beam, Play 5 der zweiten Generation sowie das Sounddeck Playbase.

Wer keine Airplay-2-fähigen Sonos-Geräte besitzt, muss sich anders behelfen. Eine Bluetooth-Wiedergabe bietet Sonos generell nicht an. Der Hersteller nennt als eine Möglichkeit, seine lokale Musik bei einem Streaminganbieter abzulegen, um diese darüber weiterhin abspielen zu können. Sonos selbst nennt hier Apple Music, bei Googles Play Musik gibt es ebenfalls die Möglichkeit, eigene Musik in der Cloud abzuspeichern und darüber abzuspielen.

Als weitere Option nennt der Hersteller die Möglichkeit, die Musik auf einem Computer oder einem NAS abzulegen, um sie dann von dort abspielen zu können. Im Unterschied zur Wiedergabe vom Smartphone müssen dann aber zusätzliche Geräte in Betrieb sein, damit die Musikwiedergabe möglich ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


mgutt 14. Jun 2019

Es gibt keine Gaming Headsets mit Bluetooth. Die, die Bluetooth haben übertragen in dem...

Herricht 14. Jun 2019

Oder andere Mainstream-Opfer. Solange man nur Bohlen & Co. hört, ist Streaming sicher...

Diabolarius 13. Jun 2019

Und das zum Prämiumpreis Die Produktbewertungen von Sonos sind herausragend. Irgendwas...

Faksimile 13. Jun 2019

+++1



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Gaming am Mac
Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?

Wer zocken will, kauft sich besser keinen Mac: Apple ist hier seit Jahrzehnten im Hintertreffen. Schuld daran waren geringe Marktanteile und schwache Hardware - aber es gibt Hoffnung.
Von Christian Rentrop

25 Jahre Gaming am Mac: Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?
Artikel
  1. Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
    Updates für GPT-3 und GPT-4
    GPT im Geschwindigkeitsrausch

    OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
    Von Fabian Deitelhoff

  2. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  3. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /