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Multimedia: GStreamer 1.18.0 bringt Transcoding-API

Die aktuelle Version 1.18 des Multimedia-Frameworks GStreamer ermöglicht auch den Wechsel der Abspielgeschwindigkeit.

Artikel veröffentlicht am , /Kristian Kißling/Linux Magazin
GStreamer 1.18 ist verfügbar.
GStreamer 1.18 ist verfügbar. (Bild: Alexandru Csete/OZ9AEC.net/CC-BY-SA 3.0)

Das freie Multimedia-Framework GStreamer ist in Version 1.18 erschienen. Die Gst-Transcoder-Bibliothek erlaubt nun damit das einfache Umwandeln von Videomaterial über eine High-Level-API. Das lässt sich aus Anwendungen heraus nutzen. Wie das geht, erklärt ein Vortrag auf der GStreamer-Konferenz. Neu hinzugekommen ist auch das Kommandozeilen-Tool Gst-transcoder-1.0. Das ermöglicht es, basierend auf einem Encoding-Profil eine Datei in ein anderes Format zu konvertieren.

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GStreamer macht nun außerdem möglich, die Abspielgeschwindigkeit eines Videos zu ändern, was vor allem im E-Learning-Bereich häufig sinnvoll ist. Kommt ein Vortrag nur schleppend voran, lässt sich dieser beschleunigen. Prasseln zu viele Informationen auf einmal ein, lässt sich die Abspielgeschwindigkeit verlangsamen. Das Ändern der Abspielgeschwindigkeit gelingt in einigen Szenarien nun sofort. Zuvor was es dafür meist nötig, die Abspielpipeline zu leeren (Flushing). In bestimmten Pipelines ist nun aber kein Flushing mehr nötig. Das ergibt vor allem im Kontext von HLS- oder DASH-Streams Sinn, bei denen sich die Abspiel-Pipeline mit einem Download verbindet. Auch hierzu gibt es ein Vortragsvideo.

GStreamer 1.18.0 bringt darüber hinaus Support für Active Format Description mit. Dabei handelt es sich um Informationen im MPEG-Videostream, die über das Seitenverhältnis in einem Video informieren, damit sich die Abspielgeräte darauf einstellen können. Typische Aspect Ratios in TV-Streams sind 4:3 oder 16:9.

Zusätzlich dazu bringt GStreamer 1.18.0 diverse neue Elemente mit. Ein Beispiel wäre Qmlgloverlay, das es ermöglicht, mit Qt-Quick entworfene Szenen über einen Videostream zu legen, was unter Linux nur mit dem X11-Protokoll funktioniert, mit Wayland hingegen nicht. Das Imagesequencesrc-Element ermöglicht es, einfach Videostreams aus einer Sequenz von JPEG- oder PNG-Bildern zu erzeugen, während Rpicamsr die Bilder der Raspberry-Pi-Webcam empfängt und aufzeichnet. Die aktuelle Version von Gestreamer verbessert auch die Codec-Plugins (Good, Bad und Ugly). Einen Überblick sämtlicher Neuerungen geben die ausführlichen Release Notes.

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