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Multimedia-Framework: GStreamer verbessert Hardware-Beschleunigung

Auf einem Hackfest hat das GStreamer-Team die Hardware-Beschleunigung des Frameworks verbessert. An Plugins und Anwendungen, die GStreamer nutzen, wurde ebenfalls gearbeitet.
/ Sebastian Grüner
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Mediaplayer Totem spielt eine Torrent-Datei ab. (Bild: Arun Raghavan)
Mediaplayer Totem spielt eine Torrent-Datei ab. Bild: Arun Raghavan

Vergangenes Wochenende haben sich einige GStreamer-Entwickler im Münchner Büro von Google getroffen, um bei einem Hackfest das freie Multimedia-Framework zu verbessern. Der Red-Hat-Angestellte Christian Schaller berichtet in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) von den Ergebnissen, die auf viele unterschiedliche Teilprojekte verteilt sind.

Hardware-Beschleunigung

Die GL-Plugins von GStreamer dienen dazu, verschiedene Operationen via OpenGL auf Videos anzuwenden, wie etwa Rotationen oder auch Shader. Diese Plugins gab es bisher nur für den veralteten 0.10er Zweig, sie sollen in die aktuellen Kern-Plugins integriert werden.

Zu GStreamer sind einige neue Decoder hinzugekommen, die auf dem Mem-2-Mem-API(öffnet im neuen Fenster) aufbauen. Dieses wird zwar von vielen Treibern noch nicht genutzt, dennoch sollen die Funktionen künftig weiter ausgebaut werden. Die unter Android verwendeten Codecs nutzen nun Zero-Copy(öffnet im neuen Fenster) , was durch einige Funktionen aus dem 1er-Zweig von GStreamer ermöglicht wird. An der Anbindung zu der Bibliothek Libva wurde ebenfalls gearbeitet.

Plugins und Anwendungen

Mit Hilfe des Frameworks lassen sich nun direkt Filme schauen(öffnet im neuen Fenster) , die sich hinter einer Torrent-Datei verbergen. Dazu wird derzeit aber noch eine auf NodeJS basierende Bibliothek verwendet, anstelle des üblichen C-Codes. Den Demuxer für Dash(öffnet im neuen Fenster) hat das Team zudem überarbeitet.

Für die Verwendung in der Videoschnittanwendung Pitivi haben die Entwickler daran gearbeitet, MPEG-Transport-Streams durchsuchen zu können. Neben dem Beheben vieler Fehler in Transmageddon(öffnet im neuen Fenster) bot das Hackfest auch eine Gelegenheit, das in Firefox verwendete GStreamer-Backend weiter in Richtung des 1er-Zweigs zu portieren.

Weitere Änderungen finden sich in dem Blogeintrag von Schaller. Die nächste stabile Veröffentlichung - GStreamer 1.4 - soll Ende März oder Anfang April erscheinen.


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