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Multifunctional Light: Sony macht Deckenleuchte zum Smart-Home-Zentrum

Sony hat eine Deckenleuchte mit Smart-Home-Funktionen vorgestellt. Bewegungsmelder, Helligkeits- und Feuchtigkeitssensoren, Thermometer, Infrarotsensor, Lautsprecher und Mikro erlauben umfangreiche Steuerungsmöglichkeiten.
/ Andreas Donath
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Sony Multifunctional Light (Bild: Sony)
Sony Multifunctional Light Bild: Sony

Die Deckenleuchte von Sony ist mit LED-Technik von Toshiba ausgerüstet. Das Dimmen des Lichts und Farbveränderungen sind über eine Smartphone-App realisierbar. Was das Multifunctional Light von anderen Smartlights wie Philips Hue unterscheidet, ist der Einsatzzweck.

Sony Multifunctional Light
Sony Multifunctional Light (01:45)

Die Leuchte soll erkennen, ob jemand im Raum ist, und kann zum Beispiel den Fernseher mit ihrem Infrarotsender einschalten, die Klimaanlage oder die Heizung regulieren und zur Musikwiedergabe genutzt werden. Auch als Alarmanlage lässt sie sich einsetzen.

Diese Funktionen lassen sich über eine App für Android programmieren. Derzeit ist das Multifunctional Light nur für Japan angekündigt. Dort soll die Leuchte Mitte 2016 erscheinen. Ob das System auch in anderen Ländern angeboten wird, ist derzeit nicht bekannt.

Amazon hat mit Echo in den USA Anfang November 2014 ein ähnliches System vorgestellt, das allerdings nicht als Deckenleuchte verkleidet ist, sondern eher wie ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher aussieht.

Seit einem Update des integrierten Sprachassistenten Alexa kann Amazon Echo auch kompatible Smart-Home-Geräte(öffnet im neuen Fenster) ansteuern. Zu den unterstützten Systemen gehören Philips Hue, We Mo und Smartthings. Dank der jetzt ebenfalls möglichen Verbindung mit dem Webdienst IFTTT lassen sich zahlreiche weitere Geräte über die Streamingbox ansteuern.

Zudem hat Echo Zugriff auf die Amazon-Musikbibliothek, Prime Musik und diverse Online-Radios. Das System liest auf Kommando auch personalisierte Nachrichten, die Wettervorhersage und Sportergebnisse vor. Darüber hinaus können Wikipedia befragt, Einheiten umgerechnet und Wörter in einem Lexikon nachgeschlagen werden. Das Gerät muss nicht zwangsläufig über Sprachkommandos gesteuert werden. Der Nutzer kann auch eine App vom Smartphone oder Tablet aus einsetzen. Diese Vorteile bietet Sonys System bisher nicht.


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