Abo
  • IT-Karriere:

Multicopter: Der Volocopter darf bemannt fliegen

Lastdrohne, Rettungshubschrauber oder Lufttaxi: Einsatzmöglichkeiten gibt es diverse für den Volocopter. Der Anfang ist gemacht: Der Multicopter aus Karlsruhe ist erstmals bemannt aufgestiegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Volocopter hebt ab: Ausweichtechnik von einem Drohnenhersteller
Der Volocopter hebt ab: Ausweichtechnik von einem Drohnenhersteller (Bild: Nikolay Kazakov/E-Volo)

Der Volocopter hebt ab: Das Fluggerät des Karlsruher Unternehmens E-Volo ist erstmals mit einem Piloten in die Luft aufgestiegen. Der Volocopter VC-200 ist ein elektrisch betriebener Hubschrauber, der unter anderem als umweltfreundliches Lufttaxi eingesetzt werden soll.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Neoskop GmbH, Hannover

Der Volocopter VC-200 ist ein Elektro-Copter mit 18 Rotoren, die an sechs Auslegern befestigt sind. Das Fluggerät hat ein maximales Startgewicht von 450 kg und kann zwei Passagiere transportieren. Neun unabhängige Akkus versorgen die Rotoren, die individuell angesteuert werden können, mit Strom. Die Flugzeit mit einer Akkuladung beträgt rund eine Stunde.

Die Rotoren werden einzeln angesteuert

Die Rotoren haben - anders als ein Hubschrauber - feststehende Blätter, deren Anstellwinkel nicht verstellt werden kann. Die Rotoren können aber einzeln angesteuert werden. Durch eine Kombination von Drehzahlunterschieden sowie des Schubs kann der Volocopter steigen und sinken sowie in der Luft navigieren.

Die Flugsteuerung übernehmen mehrere unabhängige Systeme, die alle mit Sensoren wie Druckmesser, Gyroskop oder Beschleunigungsmesser und Magnetfeldmesser ausgestattet sind. Jedes dieser Systeme kann den Volocopter allein steuern.

Volocopter nutzt Drohnentechnik

Das erleichtert dem Piloten die Arbeit: Er gibt mit dem Joystick lediglich die Richtung vor. Den Rest macht das Fluggerät selbst. Dabei nutzt der Volocopter die Ausweichtechnik von Ascending Technologies. Der deutsche Drohnenhersteller war Anfang des Jahres von Intel übernommen worden.

Erstmals abgehoben war der Volocopter 2013 - damals aber noch unbemannt und in einer Halle. Im Februar hatte E-Volo die Erlaubnis für bemannte Tests erhalten. Am 30. März stieg der Volocopter erstmals mit einem Piloten auf.

Der Volocopter fliegt anfangs niedrig

Zunächst soll der Volocopter nur in niedriger Höhe und mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h fliegen. Im zweiten Schritt will E-Volo die Geschwindigkeit auf 50 km/h und mittlere Höhe steigern. So wollen sich die Entwickler an die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h herantasten.

E-Volo plant Volocopter in verschiedenen Größen, die bemannt und unbemannt fliegen sollen. Sie sollen im Personenverkehr eingesetzt werden - sei es als Privathubschrauber oder als fliegendes Taxi. Die unbemannten Versionen könnten größere Lasten transportieren, Dünger und Pflanzenschutzmittel auf Feldern versprühen, bei Rettungseinsätzen oder in der Wissenschaft als fliegende Sensorplattform eingesetzt werden. 2018 soll das Fluggerät auf den Markt kommen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. mit Gutschein: NBBGRATISH10

Apfelbauer 14. Apr 2016

leider wird nicht erläutert wie die überaschend lange Flugzeit zustande kommt..

Lehmroboter 12. Apr 2016

Hier mal zum Verleich der Robinson R22 Helikopter: https://de.wikipedia.org/wiki...

Tigerf 12. Apr 2016

Ich schlafe unter dem Dach.

melb00m 12. Apr 2016

So weit, so logisch. Dieses Problem hast du aber quasi bei allen Luftfahrzeugen. Bei...

Eisboer 12. Apr 2016

Ohne einen Vergleichswert ist das doch sowieso nicht möglich. Was weißt du denn, wie laut...


Folgen Sie uns
       


Samsungs Monitor The Space - Test

Der Space-Monitor von Samsung ist ungewöhnlich: Er wird mit einer Schraubzwinge an die Tischkante geklemmt. Das spart tatsächlich viel Platz. Mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung ist auch genug Platz für die tägliche Arbeit vorhanden.

Samsungs Monitor The Space - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


      •  /