Abo
  • Services:

Multi-Shared Services: Proteste bei der Telekom gegen Schließungen

Die Telekom verlagert Standorte von Berlin nach Leipzig. Es werden rund 1.700 Arbeitsplätze verschoben. Dagegen gibt es Widerstand.

Artikel veröffentlicht am ,
Frühere Verdi-Aktion bei der Telekom
Frühere Verdi-Aktion bei der Telekom (Bild: Verdi)

Mit Protesten und Aktionen wenden sich Verdi-Mitglieder gegen die geplante Verlagerung der Standorte von Telekom Multi-Shared Services von Berlin nach Leipzig. Das gab die Gewerkschaft am 13. Oktober 2015 bekannt. Die Aktionen richteten sich gegen "willkürliche Verlagerungen und Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen". Erwartet werden insgesamt rund 120 Teilnehmer. Zudem ruft Verdi am 14. Oktober bundesweit auch an anderen betroffenen Standorten zu Protesten auf.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Die Verlagerung des Betriebs hätte für die Beschäftigten nicht nur zum Teil deutlich längere Arbeitswege zur Folge, kritisierte Verdi-Vertreter Mike Döding. Manche Beschäftigte würden damit zum wiederholten Male Opfer von Standortverlagerungen. "Offensichtlich zielt die Standortkonzentration darauf ab, vielen Telekom-Mitarbeitern die Weiterarbeit so zu erschweren, dass sie irgendwann das Handtuch werfen. Das ist Personalabbau durch die Hintertür."

Telekom verteidigt Zusammenlegungen

Bundesweit werden durch die geplante Konzentration auf nur noch vier Standorte von Telekom Multi-Shared Services rund 1.700 Arbeitsplätze verschoben.

Ein Telekom-Sprecher sagte Golem.de: "Wir sind dazu in Gesprächen mit Verdi. Der Ausgang ist offen. Die internen Serviceeinheiten werden an vier Standorten zusammengefasst. Andere Unternehmen haben das schon längst zum Teil in Ausland ausgelagert."

Bei Telekom Multi-Shared Services würden Personalservices erbracht, Fragen der Beschäftigten beantwortet, die richtige Bezahlung der Bezüge kontrolliert und die Rechnungslegung erledigt. Die Telekom wolle "das weiter in Deutschland selbst machen". Es sei aber nötig, die Standorte zusammenzufassen, um Kosten zu sparen. Größere Einheiten böten bessere Führungsmöglichkeiten für Teamleiter und einfachere Schulungsmöglichkeiten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)

Bouncy 14. Okt 2015

Was ist denn das für eine - wörtlich - assoziale Haltung, will Verdi damit sagen, dass...

JoePhi 14. Okt 2015

Du hast die letzten Jahre echt unter einem Stein gelebt, oder? Erstaunlich ist hier nur...

JoePhi 14. Okt 2015

Unterschied ist hier nur, dass ein deutlich weniger spezialisiertes Anforderungsprofil...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Show (2018) - Test

Wir haben den neuen Echo Show getestet. Der smarte Lautsprecher mit Display profitiert enorm von dem größeren Touchscreen - im Vergleich zum Vorgängermodell. Die Bereitstellung von Browsern erweitert den Funktionsumfang des smarten Displays.

Amazons Echo Show (2018) - Test Video aufrufen
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
    Key-Reseller
    Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

    Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
    Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


      Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
      Bootcamps
      Programmierer in drei Monaten

      Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
      Von Juliane Gringer

      1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
      2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
      3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

        •  /