Mullvad: Mozilla veröffentlicht Android-App für Firefox-VPN

Mit dem Firefox Private Network experimentiert Mozilla in den USA an einem eigenen VPN-Dienst. Der Software-Hersteller hat nun eine Android-App dafür veröffentlicht. Der Dienst bleibt aber weiter in einer Beta-Phase.

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Die Betaphase des Firefox-VPN ist derzeit auf die USA beschränkt, das könnte sich aber bald ändern.
Die Betaphase des Firefox-VPN ist derzeit auf die USA beschränkt, das könnte sich aber bald ändern. (Bild: Mozilla)

Browserhersteller Mozilla hat eine Android-App für sein VPN-Angebot Firefox Private Network veröffentlicht. Der Dienst befindet sich offiziell noch in einer Betaphase und ist derzeit nur über ein Einladungssystem in den USA nutzbar. Bereits seit vergangenem Jahr experimentieren die Firefox-Macher mit einem VPN-Angebot.

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Begonnen hat Mozilla die Arbeiten an dem Firefox Private Network als einfache Browser-Erweiterung, die wie eine Art Webproxy funktioniert und den vom Browser ausgehenden Netzwerkverkehr verschlüsselt überträgt. Mozilla selbst bewirbt dies als Mittel etwa gegen das Mitlesen durch Dritte in öffentlichen WLANs oder auch gegen bestimmte Vorgehensweisen durch Werbeanbieter, wie ein ortsbasiertes Tracking.

Zusätzlich zu der Erweiterung arbeitet Mozilla für das Firefox Private Network auch an einem sogenannten Full-Device-VPN, bei dem der Netzwerkverkehr aller Anwendungen des Betriebssystems über die verschlüsselte Verbindung getunnelt werden soll. Dafür steht nun auch die Android-App bereit. Zur technischen Umsetzung kooperiert Mozilla mit dem VPN-Anbieter Mullvad, der unter anderem an Coreboot-Firmware arbeitet und eigenen Angaben zufolge keine Daten loggt. Als VPN-Protokoll setzt der Firefox-VPN-Dienst auf das moderne Wireguard.

Mit einem klassischen VPN, also etwa für Unternehmensnetze, hat das Firefox Private Network aber wenig gemein. In einer Analyse im Frühjahr des vergangenen Jahres haben wir dargelegt, warum die meisten Nutzer solch einen Dienst eigentlich gar nicht benötigen. Mozilla will sein Angebot noch im laufenden Jahr auch außerhalb der USA anbieten. In der Übersicht zu der Android-App ist schon jetzt von mehr als 30 Ländern zu lesen.

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