München: Telefónica Deutschland nutzt bei 5G Dualband-Richtfunk

Telefónica setzt wegen des fehlenden eigenen Festnetzes auch bei 5G auf Richtfunk. Dabei kommt innovative Technik von Huawei zum Einsatz.

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Richtfunk mit mehr Kapazität
Richtfunk mit mehr Kapazität (Bild: Telefónica Deutschland)

An zwei Standorten des 5G Techcity-Projekts im Münchner Norden haben Techniker im Auftrag von Telefónica Deutschland eine erste 5G-Richtfunkstrecke installiert und in Betrieb genommen. Das gab das Unternehmen am 30. Januar 2019 bekannt. Um die hohe Übertragungsrate von 16 GBit/s zu erzielen, nutzt Telefónica Deutschland parallel zwei unterschiedliche Richtfunk-Frequenzen, 18 GHz und 80 GHz, die zu einem Link aggregiert werden.

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Die Übertragung im niedrigeren Band bei 18 GHz dient dabei vorrangig der Vermittlung von priorisierten Nutzdaten und Sprache, über das 80 GHz-Band überträgt die neue Richtfunkstrecke hauptsächlich alle anderen anfallenden Datenservices.

"Die Richtfunktechnik in diesem Projekt stammt hauptsächlich von Huawei, da das Techcity-Projekt seit 2016 zusammen mit Huawei ins Leben gerufen und betrieben wird. Parallel arbeiten wir inzwischen seit 2018 mit Nokia an einem vergleichbaren Projekt, dem 5G Innovation Cluster in Berlin", sagte Telefónica-Sprecher Jörg Borm Golem.de auf Anfrage.

Sobald der Datenverkehr auf der 18 GHz-Verbindung eine bestimmte Grenze überschreitet, nutzt die Anlage selbsttätig die Kapazitäten bei 80 GHz. Bei der eingesetzten Hardware an den beiden Standorten handelt es sich den Angaben zufolge um bereits im aktuellen Rollout verwendetes kommerzielles Equipment. Neu ist die von den Huawei-Ingenieuren entwickelte dynamische Zusammenschaltung der beiden Frequenzbänder.

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In der Regel sollten 5G-Basisstationen nach Expertenmeinung mit Glasfaser angebunden werden. Im Ausnahmefall ist dies auch mit neuer Richtfunktechnik möglich. Im Februar 2018 hatten nur 20 Prozent der Mobilfunkstationen der Telefónica eine Glasfaseranbindung.

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