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München: IT-Manager weist Kritik an Limux zurück

In der Debatte um die Migration der Münchner IT von Limux und Wollmux zurück zu Produkten von Microsoft sieht der Münchner IT-Leiter keine größeren technischen Probleme bei Limux.

Artikel veröffentlicht am , Ferdinand Thommes
Technisch bestehen laut Münchens IT-Leiter kaum technische Probleme bei Limux.
Technisch bestehen laut Münchens IT-Leiter kaum technische Probleme bei Limux. (Bild: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA 2.0)

Laut IT@M-Chef Karl-Heinz Schneider gibt es für die Münchner Verwaltung keine "zwingenden Gründe für einen Wechsel zu Windows und Microsoft Office". Schneider hat sich gegenüber Heise zu den Argumenten geäußert, die für eine Rückmigration zu proprietären Produkten für die IT der Stadt genannt werden. Demnach gebe es keine größeren Probleme mit Limux und Libreoffice.

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Laut Schneider werden bei Libreoffice an Stellen, wo an Dokumenten mit Microsoft-Formaten gemeinschaftlich gearbeitet werden müsse, zur Verhinderung von Kompatibilitätsproblemen meist virtualisierte Versionen von Microsoft Office installiert. Die sonstigen Probleme, die auch in einer Mitarbeiterbefragung zutage kamen, sind laut Schneider meist auf organisatorische Probleme zurückzuführen. So würden zum Beispiel die von IT@M bereitgestellten aktuellen Versionen von Limux und Libreoffice vor Ort oft nicht zeitnah installiert, so dass mancherorts alte und sehr alte Versionen liefen.

Auch die für viel Ummut bei Angestellten und in der Bevölkerung sorgenden Systemausfälle im Kreisverwaltungsreferat (KVR) hätten nichts mit Limux zu tun, denn dort seien neben Windows- und Linux-Servern ausschließlich Windows-Clients eingesetzt worden. Einen Widerspruch sieht Schneider in den einerseits geforderten, vom Betriebssystem unabhängigen Lösungen für Anwendungen und dem geplanten Einsatz einer einheitlichen Windows-Lösung andererseits.

In einem Antrag (PDF) der schwarz-roten Regierungskoalition der bayrischen Landeshauptstadt wurde Mitte Februar gefordert, in der Münchner Verwaltung solle ein "schlankes IT-Referat mit einer/einem für die gesamte städtische IT zuständigen Referentin/Referenten" installiert werden.

Ferner soll ein "Windows-Basis-Client" entwickelt werden, dem bis Ende 2020 eine "stadtweit einheitliche Client-Architektur" zur Seite gestellt werden soll, auf der dann "marktübliche Standardprodukte" laufen sollen. Zudem sollen die Anwendungen kompatibel zu SAP sein und unabhängig vom Betriebssystem des Endgerätes funktionieren.

Im vergangenen Jahr hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ein Gutachten bei dem Microsoft nahestehenden Technologie-Dienstleister Accenture bestellt, um die kommunale IT von München zu durchleuchten. Das Gutachten sprach sich zwar auch für eine Windows-Client-Infrastruktur aus, Limux sollte demzufolge aber vorerst erhalten bleiben.



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gadthrawn 09. Mär 2017

Auch um das müssen. Hat ein Fachbereich tatsächlich wie vom Konzept vorgesehen WollMux...

thinksimple 08. Mär 2017

Welche Maschinen werden unter Access gesteuert?

thinksimple 08. Mär 2017

Wahrscheinlich eher nicht.

matzems 07. Mär 2017

vorab: Ich benutze Win+Linux im Dualboot. Linux/Win kann man so vergleichen: Linux ist...

pythoneer 07. Mär 2017

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