Abo
  • Services:

MTN: "Mehrzahl der 220 Millionen Kunden ist auf 3G beschränkt"

MTN, einer der größten Mobilfunkbetreiber Afrikas, steht laut des CEOs noch vor großen, komplexen Problemen. Mobiles Internet kann nur eine Minderheit der Kunden nutzen, die Telefone können oft maximal den 3G-Standard bedienen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei der Eröffnungspressekonferenz
Bei der Eröffnungspressekonferenz (Bild: ITU / Browne)

Der südafrikanische Telekommunikationskonzern MTN ist in rund 20 Ländern Afrikas aktiv. "Von unseren 220 Millionen Kunden hier haben nur 70 Millionen Internetzugang. Die meisten der Telefone unserer Kunden sind noch auf 3G beschränkt", sagte Rob Shuter, Chief Executive Officer von MTN, am 10. September 2018 auf der ITU Telecom World in Durban. Die Telekommunikationsbranche stünde auf dem Kontinent "noch vor großen, komplexen Problemen".

Stellenmarkt
  1. matrix technology AG, München
  2. DFL Digital Sports GmbH, Köln

MTN ist in Afrika aktiv in Staaten wie Benin, Botswana, Kamerun, Republik Kongo, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Elfenbeinküste, Liberia, Nigeria, Ruanda, Südafrika, Sudan, Südsudan, Swasiland, Uganda, Sambia, Namibia und Kenia. Shuter erklärte, dass MTN sich als internationales Unternehmen mit Wurzeln in Südafrika betrachte. Der Hauptsitz des Netzbetreibers ist in Johannesburg, Südafrika.

5G in Südafrika

MTN South Africa und Ericsson gelang am 21. Juli 2018 eine Live-Verbindung mit 5G von einem Auto zu einer Testanlage in Pretoria. Die Terminals in dem Fahrzeug nutzten 100-MHz-Spektrum im 28 GHz-Band. Das Publikum war in der Lage, die Umgebung des Fahrers in Echtzeit zu sehen. In der weiteren Demonstration wurde die Windschutzscheibe des Fahrers komplett verdeckt. Ihm war dennoch möglich, mit der Live-Übertragung von einer 4K-Videokamera zu seinem VR-Headset durch die Strecke zu navigieren. Dies war möglich durch eine Datenübertragungsrate von über 1,6 GBit/s und weniger als 5 Millisekunden Latenz.

Wichtig sei für Südafrika und den gesamten Kontinent der Ausbau des Glasfasernetzes, sagte Jianjun Zhou (Joe Deng), Vice President der Carrier Business BG für Emerging Markets bei Huawei Technologies, während der Veranstaltung. Die Zusammenarbeit mit Südafrika bewertete Zhou als positiv. "Die Regierung gibt uns ein sehr gutes Umfeld", betonte Zhou.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an der ITU Telecom World in Durban/Südafrika teilgenommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 149€ (Bestpreis!)
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

SanderK 11. Sep 2018 / Themenstart

Welche meist durch die Robustheit sich auszeichnen..... nun gut, es ging hier um...

torrbox 11. Sep 2018 / Themenstart

Das Angebot ist doch aus Zypern, oder nicht? Bei MTN Uganda gibt es 2GB/Monat für 2,000...

ML82 11. Sep 2018 / Themenstart

Das Bedürfnis mehr zu haben oder zu zeigen als man bekommt, indem man sich teure...

EsSieErDuIch 11. Sep 2018 / Themenstart

würden mich schon glücklich machen, aber ich verstehe natürlich auch, andere Länder...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018)

Das neue Xperia XZ3 von Sony kommt mit Oberklasse-Hardware und interessanten Funktionen, die dem Nutzer den Alltag erleichtern können. Außerdem hat das Gerät einen OLED-Bildschirm, eine Premiere bei einem Smartphone von Sony.

Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /