Mtgox-Insolvenz: Bitcoin-Marke soll zu einem hohen Preis verkauft werden

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge erhofft sich die Mutterfirma von Mtgox eine hohe Summe beim Verkauf der Marke Bitcoin. Das Unternehmen hat keine weitere Verwendung mehr für die Marke und muss die Einnahmen nicht an Geschädigte der Mtgox-Insolvenz abgeben.

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Die Mutterfirma von Mtgox will die Bitcoin-Marke veräußern.
Die Mutterfirma von Mtgox will die Bitcoin-Marke veräußern. (Bild: Mtgox/Screenshot: Golem.de)

Bis zu eine Million US-Dollar erhoffe sich das Unternehmen Tibanne, Besitzer von Mtgox, von dem Verkauf der Marke Bitcoin, berichtet das Wall Street Journal. Das Unternehmen wolle die Marke mit den Rechten für Japan sowie der Europäischen Union veräußern, da sie keinen Nutzen mehr für Tibanne habe. Auch die Domain bitcoin.com gehöre zum Veräußerungspaket.

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Ob Geschädigte der Mtgox-Pleite aus dem Erlös etwas erwarten können, ist allerdings unklar. Tibanne ist rechtlich nicht dazu verpflichtet, als Mutterfirma das Geld an Mtgox-Kunden weiterzuleiten. Ursprünglich hatte Tibanne verkündet, die Marke zum Schutz vor Missbrauch schützen zu wollen. Schon vor Jahren hatte es Versuche gegeben, Bitcoin schützen zu lassen. Tibanne wollte die Marke im Sinne der Community führen und sie vor den Profitinteressen anderer bewahren.

Der Verkauf der Marke jedoch würde das Gegenteil bedeuten. Allerdings wird bezweifelt, dass ein Käufer aus der Marke Bitcoin viel Profit wird schlagen können. Dazu wird das Wort Bitcoin zu häufig verwendet, wie Anwälte dem Wall Street Journal mitteilten.

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