Abo
  • IT-Karriere:

MTA-STS: Gmail unterstützt Verschlüsselung zwischen Mailservern

Mit Googles Gmail unterstützt nun auch einer der weltweit größten E-Mail-Provider den Standard MTA-STS und damit die Transportverschlüsselung zwischen Mailservern. Auch andere Provider unterstützen die Technik bereits.

Artikel veröffentlicht am ,
Gmail unterstützt MTA-STS.
Gmail unterstützt MTA-STS. (Bild: Ervins Strauhmanis, flickr.com/CC-BY 2.0)

Wie Google in seinem Security-Blog mitteilt, wird Gmail als "erster großer E-Mail-Anbieter" den neuen Standard MTA-STS unterstützen, der bei der IETF als RFC 8461 spezifiziert ist. Ebenfalls unterstützt wird das dazugehörige SMTP TLS Reporting (RFC 8460), mit dem Fehler an den Mailserverinhaber gemeldet werden können. Wie wir zur Ankündigung des fertigen Standards im vergangenen Herbst bereits geschrieben haben, soll der MTA-STS endlich dafür sorgen, dass die Transportverschlüsselung zwischen Mailservern vernünftig abgesichert wird.

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. BWI GmbH, Bonn

Bisher ist die Kommunikation zwischen den Mailservern oft noch der Gefahr von Man-in-the-Middle-Angriffen ausgesetzt. MTA-STS soll das verhindern, in dem andere Mailserver über eine Richtlinie dazu aufgefordert werden, "zu verifizieren, dass die SMTP-Verbindung über ein gültiges öffentliches Zertifikat authentifiziert ist und die Verbindung mindestens per TLS 1.2 verschlüsselt wird", wie Google dies beschreibt.

Gmail wird den Standard zunächst zwar offiziell nur in einer Betaphase unterstützen, aber der Dienst wird nun die von anderen E-Mail-Providern veröffentlichten Richtlinien für den Standard respektieren. Unternehmenskunden von Google können MTA-STS darüber hinaus auch für ihre eigenen Domains aktivieren.

Das Unternehmen hofft, dass künftig auch andere E-Mail-Provider den Standard unterstützen werden. Entsprechende Richtlinien veröffentlicht haben bisher etwa Microsoft für Outlook.com und der in Deutschland beliebte Anbieter Web.de. Auch der freie Mailserver Courier unterstützt den Standard seit einigen Wochen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,99€
  2. 279€ (Bestpreis!)
  3. 279€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (Bestpreis!)
  4. Aktionsprodukt ab 399€ kaufen und Coupon erhalten

bmaehr1 12. Apr 2019

Mal abgeshen davon, dass damit wieder ein neuer Standard entworfen wurde, der wieder mal...

ikhaya 12. Apr 2019

Verbindungen auf dem Port blockieren und auf Fallback hoffen

eptesicus 11. Apr 2019

Es geht hier nicht um das Veröffentlichen einer Policy für die eigene Domain sondern um...

Hanson 11. Apr 2019

Hier am Desktop: Seite nicht gefunden. Android App: Mail lesen geht, aber Anhänge werden...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (7390) - Hands on

Das XPS 13 Convertible (7390) ist Dells neues 360-Grad-Gerät: Es nutzt Ice-Lake-Chips für doppelte Geschwindigkeit, hat ein höher auflösendes Display, eine nach oben versetzte Kamera und eine magnetisch arbeitende Tastatur.

Dell XPS 13 (7390) - Hands on Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

    •  /