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MSVC: Microsoft legt Standardbibliothek für C++ offen

Die Implementierung der C++-Standardbibliothek von Microsoft ist nun als Open Source verfügbar. Dank der Lizenz ist eine Kooperation mit dem LLVM-Projekt möglich.

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Die C++-Standardbibliothek von Microsoft ist jetzt Open Source.
Die C++-Standardbibliothek von Microsoft ist jetzt Open Source. (Bild: REUTERS/Lucy Nicholson)

Die derzeit stattfindende Cpp-Con hat Microsoft zum Anlass genommen, seine eigene Implementierung der Standardbibliothek von C++ als Open Source zu veröffentlichen. Der Code findet sich natürlich auf der inzwischen zum Unternehmen gehörenden Plattform Github. Dabei handelt es sich um den von Microsoft produktiv genutzten Code aus Microsoft Visual C++ (MSVC) und Visual Studio.

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Die Migration des Codes auf Github ist der Ankündigung zufolge derzeit noch nicht abgeschlossen. So arbeitet das Team etwa an einem neuen Build-System auf Grundlage von Cmake, mit dem sich künftig alle Varianten der Bibliothek bauen lassen sollen. Später sollen ausgiebige Tests oder ein Continuous-Integration-System folgen. Ebenso soll die Entwicklung neuer Funktionen über den Issue-Tracker von Github abgewickelt werden.

Als wohl wichtigste Neuerung des Umzugs führt Microsoft aber die neue Lizenz des Projektes auf. Hier kommt die Apache Lizenz mit der LLVM-Erweiterung zum Einsatz. Diese Wahl habe das Team getroffen, um kompatibel zur Libc++ aus dem LLVM-Projekt zu sein. Dadurch sollen die Projekte künftig Code miteinander teilen können. Das heiße aber explizit nicht, dass die beiden Projekte künftig zusammengeführt werden sollen.

Microsoft möchte jedoch sich und seinen Kunden mit dem Schritt die Möglichkeit schaffen, künftig schneller als bisher bestimmte neue Funktionen in der Bibliothek umzusetzen. Das gelte vor allem mit Blick auf die Standardisierung von C++, die immer schneller und umfassender werde. Im Gegensatz dazu verändern sich andere Teile der MSVC-Werkzeuge aber nicht so schnell und sind auch wesentlich weniger unabhängig vom Rest des Systems, so dass es keine Pläne dafür gebe, diese auch offenzulegen.



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