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MSI-Mainboards: Erste Hauptplatinen mit Intels Braswell angekündigt

Was für Tablets Cherry Trail heißt, nennt Intel für günstige PCs Braswell und verkauft es als Celeron sowie Pentium. Die Atom -Kerne liefern ausreichend Leistung, die Grafikeinheit beherrscht 4K und H.265 .
/ Marc Sauter
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Neue Eco-Boards mit Braswell-SoC (Bild: MSI)
Neue Eco-Boards mit Braswell-SoC Bild: MSI

Intel hat die ersten Braswell-Prozessoren vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) – und MSI damit ausgestattete Mainboards(öffnet im neuen Fenster) . Die neuen Chips entsprechen technisch den Cherry-Trail -Modellen für Tablets und werden als Celeron sowie Pentium vermarktet. Doch Vorsicht: Wo Celeron oder Pentium draufsteht, kann Atom- oder die deutlich schnellere Broadwell-Technik drinstecken, die Unterscheidung zwischen beiden Prozessortypen wird anhand des restlichen Namens vorgenommen.

Grundsätzlich gilt: Ein Pentium mit vier Kernen ist ein Braswell-Chip oder basiert auf dem der älteren Bay-Trail-Generation. Neu in Intels Portfolio ist der Prozessor N3700 mit vier Airmont-Kernen, die unter Last mit 1,6 bis 2,4 GHz takten. Darunter positionieren sich das Celeron-Modell N3150 mit ebenfalls vier Kernen – die erreichen aber nur 1,6 bis 2,08 GHz. Am unteren Ende reihen sich der Celeron N3050 und N3000 mit zwei Kernen ein.

Allen vier Pentium- und Celeron-Modellen gemein ist die 14-nm-FinFET-Fertigung und die Broadwell-Grafikeinheit mit 16 Ausführungsblöcken, Execution Units genannt. Wenn wie bei den MSI-Mainboards ein HDMI-1.4a-Ausgang verbaut ist, unterstützten die Braswell-Chips eine Ultra-HD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln – allerdings nur bei 30 Hz. Den H.265-Codec können die Prozessoren in Hardware einzig encodieren, zum Decodieren müssen die CPU-Kerne ran, was vermutlich zu Rucklern führt.

Die drei angekündigten Braswell-Boards von MSI basieren auf einem verlöteten Prozessor mit passiver Kühlung. Der für den Betrieb notwendige DDR3L-Arbeitsspeicher wird in zwei SO-DIMM-Slots gesteckt. Schnittstellen wie Gigabit-Ethernet und USB 3.0 sind Standard, zwei Sata-6-GBit/s-Ports ausreichend.

MSI möchte die neuen Hauptplatinen ab Mitte Mai 2015 ausliefern, Preise für die Braswell-Boards nannte der Hersteller noch keine.


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